Sex mit SchülerInnen: Wiener Liberale kritisieren das Verhalten des Stadtschu

Alkier: Bei begründetem Verdacht muß Lehrer sofort suspendiert werden -Schutzgedanke für Kinder geht vor

Wien (OTS) Entsetzt sind die Wiener Liberalen über das Verhalten des Stadtschulrates bei der im "Profil" veröffentlichten Geschichte "Sex mit Schüle Darin wird der Fall eines Wiener Hauptschullehrers geschildert, der vor 7 Jahre 13-jährige Schülerin genötigt und sexuell mißbraucht habe.

Nach der erfolgten Verurteilung des Lehrers kritisiert LAbg. Wolfgang A vom Liberalen Forumerneut das Verhalten des Stadtschulrates: "Abgesehen von der furchtbaren Tatsache, daß SchülerInnen auch heute noch von Lehrern sexuell mißbraucht werden, ist die Ignoranz und Tatenlosigkeit des Wiener Stadtschulrat hier unerträglich." Im Stadtschulrat habe man bereits seit Jahren von diesem Fa gewußt und den Lehrer nach der Anzeigeerstattung lediglich in eine andere Schul versetzt. "Was ist das für ein Vorgehen, bei dem vermeintliche Sexualattentäter ein neues Betätigungsumfeld bekommen", fragte der Liberale Bildungssprecher den noch immer schweigenden Wiener Stadtschulratspräsidenten.

"Ein Lehrer, gegen den die Staatsanwaltschaft - noch dazu bei solchen Delikten -Vorerhebungen führt, geschweige denn Anklage erhebt, muß auf der Stel suspendiert werden. In diesem Fall hätte dies spätestens vor 2 Jahren passieren müssen", meinte Alkier.

Die Liberalen beantragen, daß die Disziplinarkommission und der Präside des Stadtschulrates in solchen Fällen sofort eine Suspendierung erlassen, sobal aus der Aktenlage ersichtlich ist, daß eine Anklage denkbar ist. "Es ist durch zu rechtfertigen, daß man im Stadtschulrat einfach wegschaut. Mir ist lieber, e Lehrer können mit einem Teil ihrer Bezüge spazieren gehen und unsere Kinder sin dafür sicher vor ihnen", so Alkier abschließend.

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