EURO sichert Wetttbewerbsfähigkeit im Globalisierungsrennen EU-Kommissar Fischler beim Managementforum in St. Gallen

Brüssel (OTS) - EU-Kommissar Fischler nahm heute beim internationalen Managementforum in St. Gallen/Schweiz in seinem Vortrag zur Rolle der EU in der Globalisierung Stellung. Hochrangige Vertreter aus der internationalen Wirtschaft und Politik (wie der deutsche Bundespräsident Herzog, der Vorstandsvorsitzende des Zeitschriftenverlags Burda Hubert Burda, oder der Chairman der Investmentfirma KKR, Henry Kravis) befaßten sich unter dem Motto "Crossing Boundariesö mit möglichen Antworten auf die Herausforderung Globalisierung:

Kommissar Fischler betonte in seinem Vortrag den Leadership-Anspruch der EU in diesem Bereich: "Die Europäische Kommission begreift die Globalisierung als Chance, unseren Kontinent auch im dritten Jahrtausend als Wachstumsregion zu erhalten.

Er bezeichnete die EU als das am weitest entwickelte Beispiel für den beobachtbaren Trend der Staaten, sich auf überregionaler Ebene zusammenzuschließen und fügte warnend hinzu: "Wenn Gleichgesinnte so ihre Kräfte poolen, ist das aus einem objektiven, globalen Blickwinkel nur dann von Vorteil, wenn der überkommen geglaubte nationale Protektionismus nicht von uneinnehmbaren internationalen Handelsfestungen abgelöst wird.

Weiters wies der Kommissar darauf hin, daß Globalisierung nicht zu einer Marginalisierung der Entwicklungsländer führen dürfe.

"Die EU stellt sich der Herausforderung der Globalisierung. Nach innen, indem wir die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft sicherzustellen, und nach außen, indem wir versuchen, eine größere multilaterale Kooperation weltweit zu erreichen, so Fischler. Die Binnenmarkt, der Rahmenplan für Forschung und Entwicklung, die Transeuropäischen Netzwerke und vor allem die Einführung des Euro sicherten die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Auf internationaler Ebene zeigte sich Fischler zwar grundsätzlich mit den in der WTO erzielten Fortschritten zufrieden, räumte aber ein daß von der EU besonders im Bereich des Umweltschutzes und der Entwicklungspolitik als "nicht zufriedenstellendö. Auch der G-7 Mechansimus sorge nicht für die notwendige makroökonomische Koordination auf internationaler Ebene.

Abschließend erklärte der EU-Kommissar, daß die Union schon allein aus ihren eigenen Integrationserfahrungen dem Ideal der multilateralen Kooperation verpflichtet bleibe. Die Herausforderung der Globalisierung werde aber nicht nur durch den Euro allein zu meistern sein. "Europa muß an einem Strang ziehen, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch außenpolitisch!

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