Ausübungsregeln für den Handel mit Orientteppichen

Vartian: Unseriöse Tricks schaden Konsumenten und Handel - "Konsumenten-Fibel" gibt Anhaltspunkte beim Orientteppichkauf

Wien (PWK) - Gutgläubigen Kunden werden immer öfter "Teppich-Schmankerln" zu angeblich sagenhaft günstigen Preisen angeboten. In Form von Flugzetteln, Inseraten und sogar amtlich wirkenden Benachrichtigungen werden die Konsumenten mit "Superangeboten" bombardiert. ****

In einer Pressekonferenz hat der Verein für Konsumenteninformation heute, Dienstag, die Konsumenten davor gewarnt, sich durch derartige, gezielt eingesetzte Tricks hinters Licht führen zu lassen. Wie der Vorsitzende der Bundesberufsgruppe des Orientteppichhandels in der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Manfred Vartian, dazu feststellt, schaden diese Tricks von Branchenaußenseitern nicht nur den Konsumenten, sondern auch dem überwiegend seriösen Teil der Branche.

Die Bundesberufsgruppe hat daher einen Entwurf für Ausübungsregeln für den Handel mit Orientteppichen ausgearbeitet, der als Verordnung des Wirtschaftsministers die Basis für gezielte Maßnahmen zum Schutz der Konsumenten und der ganzen Orientteppichbranche gegen unlautere Praktiken bieten soll. Darüber hinaus gibt die Berufsgruppe eine "Konsumenten-Fibel" heraus, in der den Käufern von Orientteppichen Anhaltspunkte dafür gegeben werden, wie sie sich vor üblen Tricks schützen können.

Wie Vartian und VKI übereinstimmend berichten, tauchen Geschäfte aus dem Nichts auf, die Teppiche mit Rabatten von 50 und mehr Prozent verschleudern. Riesige Teppichlager müssen angeblich wegen "Totalabverkäufen" oder "Geschäftsauflösung" unter den Hammer. Es werden Scheinfirmen einzig und allein zum Zweck der späteren Auflösung gegründet, mit der Möglichkeit, Versteigerungen zu "Sensationspreisen" durchführen zu können.

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Geschäftsführer des Bundesgremiums
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