VKW: Presseinformation Bilanz 1996 (1. Teil)

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Ad-Hoc Mitteilung von: VKW

Bregenz, 27. Mai 1997

PRESSEINFORMATION
(1. Teil)

Deutliche Ergebnisverbesserung der VKW im
Geschäftsjahr 1996;
Strategische Neuausrichtung fortgesetzt;
Neuerliche Anhebung der Dividende

Das Geschäftsjahr 1996 der VKW stand im Zeichen der
strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, die
durch geänderte Rahmenbedingungen im Umfeld
erforderlich geworden ist. Nach der Anfang 1997 in
Kraft getretenen Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie ist
die VKW aus heutiger Sicht erst in der letzten Stufe
der schrittweisen Marktöffnung ab 2003 betroffen.
Dennoch bereiten wir uns bereits jetzt auf einen freien
Strommarkt vor, um im entstehenden Wettbewerb eine
positive Entwicklung des Unternehmens sicher stellen zu
können.

Stromgeschäft

Die Netzstromabgabe an die Kunden in Vorarlberg und im
Allgäu betrug
2.238,5 Mio. kWh und lag damit um 48,1 Mio. kWh oder
2,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Damit lag die
Zunahme geringfügig über den Erwartungen. Die
Eigenaufbringung (Eigenerzeugung und Strombezüge aus Wasserkraftwerken, an denen die VKW Strombezugsrechte
erworben hat) lag mit 1.472,6 Mio. kWh um 184,3 Mio.
kWh oder 11,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit
konnten rund 65 Prozent der Netzstromabgabe abgedeckt
werden. Aufgrund dieser Entwicklung waren wesentlich
höhere Fremdstromzukäufe als im Vorjahr zu tätigen.

Eigenaufbringung früherer Jahre (rund)

1995 76 %
1994 73 %
1993 71 %
1992 67 %

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Der gestiegene Stromabsatz führte zu einem Anstieg der
Erlöse für Stromlieferungen von 2.583 Mio. ATS im
Vorjahr auf 2.634,3 Mio. ATS. Die Gesamtumsatzerlöse
erhöhten sich von 2.680,9 Mio. ATS im Geschäftsjahr
1995 auf 2.739,7 Mio. ATS.

Verminderte Personalkosten und wesentlich geringere
sonstige betriebliche Aufwendungen führten in
Verbindung mit den gestiegenen Stromerlösen trotz
höheren Fremdstrombezugskosten zu einer Steigerung des Betriebsergebnisses von 231,6 Mio. ATS auf 344,4 Mio.
ATS im Jahr 1996. Nach Einbeziehung des
Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 336,0 Mio. ATS
gegenüber 201,6 Mio. ATS im Vorjahr. Nach Abzug der
Steuern verbleibt ein Jahresüberschuß von 222,6 Mio.
ATS gegenüber 139,9 Mio. ATS im Jahr 1996. Der
Bilanzgewinn wird nach Rücklagenbewegung mit 82,3 Mio.
ATS ausgewiesen.

Ausschüttung einer erhöhten Dividende

Im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat werden wir bei der Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr erneut
erhöhte Ausschüttung vorschlagen. Diese beträgt für die

Inhaberaktionäre 12 % zuzügl. einem Bonus von 4 %
(Vorjahr 3 %) und für
Namensaktionäre 6 % zuzügl. einem Bonus von 2 %
(Vorjahr 1,5 %)

auf den Nennwert.

(Ende 1. Teil)

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