Gesko - neue Wege und Impulse für die SVB

Donabauer betont Wichtigkeit einer vorausschauenden Gesundheitspolitik

Wien (OTS) - Der zweite Tag des auf drei Tage anberaumten
Kongresses stand im Zeichen von Innovationen im Bereich der Gesundheitsförderung. In fünf Arbeitskreisen diskutierten Experten aus mehreren Ländern über Prävention und Alternativen für die Gesundheit der bäuerlichen Bevölkerung.

NR ÖKR Karl Donabauer, der Obmann der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), verwies in seiner Begrüßungsrede auf die Verantwortung des Staates, sein Volk gesund zu erhalten. "Das Gut Gesundheit darf nicht von den finanziellen Möglichkeiten des einzelnen getragen werden. Prävention zählt in der vorausschauenden Gesundheitspolitik zu den dankbarsten Handlungsfeldern. Die SVB versucht die Schwerpunkte, die für die Gesunderhaltung der bäuerlichen Bevölkerung als wichtig erkannt wurden, zu setzen", so Obmann Donabauer.

Auf die Frage, ob sich die SVB die Gesundheitsförderung leisten könne, meinte er: "Input und Output sind schon gegenüberzustellen aber sinnvolle, durchdachte Projekte durchzuführen wird immer ein Ziel der bäuerlichen Sozialversicherung bleiben."

Die Arbeitskreise beschäftigten sich mit unterschiedlichen bauernspezifischen Fragen und versuchten neue Strategien zu finden. Folgende Themen wurden behandelt:

- Die Familie als Gesundheitszentrum

- Änderbare Einflußfaktoren der bäuerlichen Gesundheit

- Gesundheitsförderung und Arbeitsmedizin

- Sicherheit für die Bauernfamilie

- Alternative Gesundheitsförderung

Die über 130 Kongreßteilnehmer nahmen daran sehr engagiert teil und sorgten für viele neue Anregungen in allen Bereichen. Das Erkennen der Eigenverantwortung für die Gesundheit ist aber Grundvoraussetzung. Aufklärung und Beratung ist nur für jene gut, die aufgeklärt und beraten werden wollen. Hier gilt es, ein neues Bewußtsein zu fördern.

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