Österreich: Internationale Rotkreuz-Übung in Pöls/Steiermark - Weltweites Netzwerk der Rotkreuz-Hilfe Wien (ÖRK) - Eine internationale Übung der Schnelleinsatzgruppen

(Emergency Response Units - ERU) des Österreichischen Roten
Kreuzes (ÖRK) gemeinsam mit Vertretern der schwedischen, deutschen und französischen Schwestergesellschaften findet vom 29. Mai bis zum 31. Juni 1997 auf dem Truppenübungsplatz in Pöls/Steiermark statt. Insgesamt werden daran rund 100 Rotkreuz-Helfer und Beobachter teilnehmen.

"ERUs sind eine erst wenige Jahre alte Einrichtung des Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Netzwerks", sagt
Bernhard Jany, der Sprecher des ÖRK. "Diese Mannschaften mit spezieller Ausbildung zu verschiedenen Schwerpunktbereichen der Katastrophenhilfe werden von den einzelnen nationalen Rotkreuz-
und Rothalbmondgesellschaften gestellt."

Österreich hat sich auf die Gebiete Trinkwasseraufbereitung, Telekommunikation, Primary Health Care und Suchhunde
spezialisiert. "Die speziell geschulten Rotkreuz-Helfer und ihr Einsatzgerät erreichen 48 Stunden nach der Alarmierung ihrer ERU, die von der Rotkreuz-Zentrale in Genf ausgelöst wird, jeden Einsatzort der Welt", so Jany weiter.

Die österreichische ERU äSpecialised Water" ist zum letzten Mal zu Weihnachten 1996 in Uganda zum Einsatz gekommen, wo das Rote Kreuz wegen des Flüchtlingsstroms aus der Republik Kongo (ehem. Zaire) ein Flüchtlingslager errichtet hatte. Nach dem jüngsten Erdbeben im Iran wurden ebenfalls eine ERU des ÖRK für Sanitätshilfe, Chirurgie, Trinkwasser-Aufbereitung und Telekommunikation sowie 13 Suchhunde in Einsatzbereitschaft versetzt. Der Iran beschränkte sich aber schließlich auf ein reines Hilfsgüter-Ansuchen.

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ÖRK Pressestelle
Mag. Robert Dempfer
Tel.: 01/589 00-153
www.redcross.or.at
27. Mai 1997

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