Waffenhandel ist eine Frage der Verantwortung!

Wien (OTS) - Dies ist der Kernsatz der am Donnerstag, den 22. Mai 1997, stattgefundenen Pressekonferenz des österreichischen Waffenfachhandels.

Dr. Siegert als Vorsitzender der Bundesberufsgruppe des Waffenfachhandels will sich an der Seite von Christian Springer, als Vertreter der Unternehmer, dieser Verantwortung stellen und möchte die Diskussion um das neue Waffengesetz, das am ersten Juli 1997 in Kraft treten soll, sachlich führen, um "durch Kompetenz zu Legalität und Sicherheit" zu gelangen.

Im einzelnen möchte der Waffenfachhandel von sich aus das Innenministerium durch vermehrte Aufklärung und Beratung unterstützen, zum anderen fordert er eine strengere Kontrolle der bereits existierenden Verwahrungspflichten, um durch ordnungsgemäße und sichere Verwahrung sowie durch sichere Handhabung der Waffen die schrecklichen Vorfälle der vergangenen Wochen in Zukunft verhindern zu helfen.

Es sei am Rande erwähnt, daß der Prozentsatz der mit genehmigten Waffen verübten Straftaten 0,001 % beträgt und daß eine Statistik betreffend der Gefährlichkeit von Sportarten das Sportschießen an vorletzte Stelle reiht (nach dem Gesellschaftstanz und vor dem Schachspiel!!)

Gegen den illegalen Waffenbesitz können auch die strengsten Gesetze nichts unternehmen, im Gegenteil!

Daher appelliert der Waffenfachhandel nochmals mit aller Eindringlichkeit an die zuständigen Stellen, nicht mit kaum überprüfbaren Verboten und Verordnungen etwas bewirken zu wollen! Konstruktiv sind ausschließlich Bestimmungen, die akzeptiert werden und vollzogen werden können!

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