Gruber verlangt Abschaffung von EVN-Zusatzgebühr für Windkraftwerke

"Netzparallelfahrentgelt" schadet regenerativer Energiegewinnung

St. Pölten (OTS) - Eine bessere Förderung der Stromerzeugung aus Windenergie forderte der St. Pöltner SPÖ-NÖ-Landtagsabgeordnete Karl Gruber am Donnerstag. "Österreich ist Mitglied des Klimabündnisses und hat sich verpflichtet, den CO2-Ausstoß zu verringern. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die Förderung von erneuerbarer Energie. Die Förderung regenerativer Energieformen, insbesondere aber der Windenergie, stößt aber seit Auslaufen des Generalübereinkommens zwischen dem Wirtschaftsministerium und dem Verband der Österreichischen Elektrizitätswerke (ÖVE) auf große Schwierigkeiten. Der ÖVE hatte für Windkraftwerke, die bis Ende 1996 errichtet wurden, einen günstigen Einspeistarif für die ersten drei Betriebsjahre garantiert. Die EVN ist aber nicht bereit, diesen günstigen Tarif weiter zu gewähren. Darüberhinaus verlangt die EVN für Stromeinspeisungen das sogenannte Netzparallelfahrentgelt für Kraftwerks- und Verbundbetriebsdienstleistungen. Diese Maßnahme erschwert einen wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen ungemein und ist in Europa einzigartig", so Gruber weiter.

Die SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten wird daher beim Landesparteitag der SPÖ-NÖ am 14. Juni in Krems von der EVN fordern, dieses zusätzliche Entgelt abzuschaffen und die Windenergie sinnvoll zu fördern", schloß Gruber.

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