Bessere Exportchancen durch 'Clustering'

Wirtschaftskammer Österreich startet Projekt 'Clusterbildung' Erstes Cluster-Treffen am 26. Mai 1997, Bereich: Trinkwasser

Wien (PWK) - "Um die österreichische Wirtschaft in Richtung Export weiter zu optimieren, sollen Unternehmensnetzwerke - sogenannte Cluster - gebildet werden, in denen die Synergien und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Industrie, Konsulenten und Dienstleistern (Betreiber, Finanziers, institutionelle Einrichtungen etc.) gewinnbringend genutzt werden können", skizziert Walter Mayr vom Referat für Entwicklungszusammenarbeit in der Wirtschaftskammer Österreich die Grundidee des neuen Projektes, das ganz im Zeichen der Exportoffensive steht. ****

Die Wirtschaftskammer Österreich tritt dabei gleichsam als Katalysator auf und versucht alle Unternehmen bzw. Institutionen eines möglichen Clusters - zB für den Bereich Straßenbau - zu erfassen und unter einen Hut zu bringen. Mit der Bildung österreichischer Cluster könne die Bearbeitung der Exportmärkte zielführender und kostengünstiger durchgeführt und der steigenden Nachfrage nach Komplettlösungen international Rechnung getragen werden, so Mayr.

Ein weiterer Vorteil ergebe sich durch die Abstimmung und Integration der verschiedenen Studien und Expertisen in einem abgegrenzten Exportbereich. Ebenso könne mit Clustering eine Intensivierung des Know-hows sowie des Technologietransfers erreicht, die Akquisitionskosten verringert und die normalerweise von vielen Unternehmungen durchgeführten kleinen Einzelaktivitäten zu Schwerpunktmaßnahmen gebündelt werden.

Mit dem ersten Schritt, der Erhebung möglicher Cluster in Österreich, - nicht jeder wirtschaftliche Bereich eignet sich für Clusterbildung - wurde bereits begonnen. Im Rahmen eines Erfahrungsaustausches der WKÖ mit Konsulenten, die Arbeiten für die internationalen Entwicklungsbanken im Rahmen der österreichischen Konsulenten-Treuhandfonds durchgeführt haben, sowie mit Vertretern des Finanzministeriums wurde als erster Cluster bereits ein Trinkwasser-Cluster fixiert.

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Wirtschaftskammer Österreich
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Dr. Walter Mayr

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