Freibauer: Weitere Vereinfachung bei Wohnbauförderung

Niederösterreich, 20.5.1997 (NÖI) Als bürgerfreundliche Maßnahme und weiteren Deregulierungsschritt bezeichnete heute Landesrat Mag. Edmund Freibauer den Beschluß der NÖ-Landesregierung die Toleranzgrenze bei der Berechnung der Förderungsbasis beim "Freibauer-Modell" auf 3 Prozent zu
ändern.

Das Wohnbauförderungs-Modell, als Freibauer-Modell bekannt, stellt auf die Wohnungsgröße ab. Die Erfahrungen der letzten
Jahre haben aber gezeigt, daß bereits geringfügige Unterschreitungen der bestehenden Wohnnutzflächengrenzen zu Nachteilen für die Förderungswerber führten. "Der nunmehrige Beschluß bedeutet, daß es bereits bei der Phase des Ansuchens
um eine Wohnbauförderung eine Toleranzgrenze bis zu drei
Prozent gibt. Das bringt eine bürgerfreundlichere Lösung,
weniger Verwaltungsaufwand und eine weitere Entlastung für die Antragsteller", so Freibauer.

Freibauer verweist in diesem Zusammenhang auf den großen
Erfolg und das Erreichen der angestrebten Ziele des niederösterreichischen Wohnbauförderungsmodelles. So wurde die Wohnbauleistung im großvolumigen Neubaubereich verdoppelt, die soziale Treffsicherheit verstärkt und es werden Wohnungen errichtet, die den Bedürfnissen der Menschen entsprechen. Für
die nahe Zukunft kündigt Freibauer neue Schwerpunkte an: "Noch heuer werden wir die ökologische Linie bei der Wohnbauförderung deutlich verstärken".

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