Bank Austria-Privatisierung: Wiener Liberale erfreut über Sellitsch-Unterstützung

Alkier: "Weiß Sellitsch aber wirklich nicht, welche Syndikatsverträge sein Haus hat??"

Wien (OTS) Erfreut zeigen sich die Wiener Liberalen
über die Aussage des Vorstandschefs der Wiener
Städtischen, Siegfried Sellitsch, im Interview der
heutigen "Die Presse".

Sellitsch hatte klargestellt, daß er mit einem Totalrückzug der AVZ aus der Bank Austria "kein Problem
habe", sofern der Abverkauf langsam erfolge. "Damit ist
Sellitsch ganz auf Linie des Liberalen Forums", so LIF-
Gemeinderat Wolfgang Alkier, "auch wir sind im Rahmen
unserer Forderung nach Totalprivatisierung nicht für ein Verschleudern der Bank Austria - Aktien".

Die Wiener Liberalen sind allerdings konkret für
eine sofortige und komplette Entflechtung durch rasche
Liquidation der AVZ. "Uns ist lieber, daß die Gemeinde,
die ja - ohne Kontrollrechte - für die Bank Austria
haftet, den planvollen Verkauf der Bank Austria - Aktien verantwortet. Die Alternative ist, daß dies die SPÖ mit
der AVZ und ihren anderen, von ihr dominierten Firmen
alleine in der Hand hat."

In diesem Zusammenhang sei die Sellitsch-Antwort in
besagtem Interview, "mit der AVZ meines Wissens nach gar
nicht" auf die Frage, inwieweit die Anteile der Wr.
Städtische an der Bank Austria syndiziert seien,
vielsagend.

"Weiß Sellitsch wirklich nicht, welche
Syndikatsverträge sein Haus hat oder sind die
Verquickungen der SPÖ-dominierten Bank Austria -
Aktionäre nicht für die Öffentlichkeit bestimmt?", so
Alkier abschließend.

(s.a. OTS0109, 1997-05-16)

(Schluß)

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