A. Moksel AG: A. MOKSEL AG VERBESSERT JAHRESERGEBNIS UM 51 MILLIONEN DM

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In der A. Moksel AG konnte
das Jahresergehnis 1996 nach vorläufigen Zahlen deutlich um 50,8 Mio. DM verbessert werden. Der Jahresfehlbetrag lag bei 18,8 Mio. DM nach 69,6 Mio. DM im Jahr 1995. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf -11,4 Mio. DM nach -72,0 Mio DM im Jahr 1995. Das Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich um 52,1 Mio. DM von -69,6 Mio. DM auf -17,5 Mio. DM. Deutlich reduziert wurden die Kosten. Personalaufwendungen und sonstige Aufwendungen sanken um insgesamt 24 Mio. DM.

Der Umsatz der A. Moksel AG ermäßigte sich im Berichtsjahr um knapp 11% auf 457,5 Mio. DM (Vj. 513,8 Mio. DM), wobei die Erlöse aus eigenen Erzeugnissen um 9,7% und die Handelsumsätze um 12,6% zurückgingen. Berücksichtigt man die Umsatzerlöse der 100%- Tochter Alexander Moksel Import-Export GmbH, auf die 1996 im Zuge der Neuordnung des Handels ein Teil der Geschäftstätigkeit verlagert wurde, so hätte sich der Umsatz der A. Moksel AG im Berichtsjahr um 3,9% auf 533,8 Mio. DM erhöht. Der mit dem Vorjahr vergleichbare Handelsumsatz stieg damit um 21,8% auf 270,3 Mio. DM (Vj. 222,0 Mio. DM).

Die Moksel-Gruppe hat 1996 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach vorläufigen Zahlen um 91,3 Mio. DM verbessert und erstmals seit 1993 im operativen Bereich des Konzerns wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei plus 0,5 Mio. DM nach einem Verlust von 90,8 Mio. DM im Jahr 1995. Trotz vor allem BSE- bedingter Turbulenzen reduzierte sich der Jahresfehlbetrag im Konzern um gut 62 Mio. DM von 72,8 Mio. DM im Jahr 1995 auf nur noch rund 10,7 Mio. DM im Jahr 1996. Das Rohergebnis für den Moksel-Konzern verbesserte sich im Vergleich zu 1995 um 45 Mio. DM.

Wie in der A. Moksel AG, beinhaltet das außerordentliche Konzernergebnis den Ende März 1997 bekanntgegebenen Forderungsverzicht der 14 Gläubigerbanken in Höhe von 150 Mio. DM. Der Forderungsverzicht wurde vereinbarungsgemäß nicht zur Abdeckung operativer Verluste, sondern für eine umfassende Risikovorsorge verwendet. Dem außerordentlichen Ertrag von 150 Mio. DM stehen außerordentliche Aufwendungen im Konzern für außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte und Sachanlagen, für die Bildung von Einzelwertberichtigungen sowie für Sanierungs- und Umstrukturierungsaufwendungen in Höhe von 152,2 Mio. DM gegenüber.

Aufgrund der ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen ging der Umsatz des Moksel-Konzerns 1996 trotz insgesamt deutlich rückläufiger Verkaufspreise bei Rindfleisch nur unwesentlich um 3,4% auf 3,53 Mrd. DM zurück. Während der Handel mit 1,18 Mrd. DM (Vj. 1,19 Mrd. DM) fast auf Vorjahreshöhe lag und ein Drittel (Vj. 32%) zum Gesamtumsatz beisteuerte, ermäßigten sich die Produktionsumsätze auf 2,35 Mrd. DM (Vorjahr: 2,47 Mrd. DM). Das Inlandsgeschäft mit 2,79 Mrd. DM (Vj. 2,86 Mrd. DM) trug mit 78,9% (Vj. 78,4%) den größten Anteil zu den Konzernerlösen bei, während sich der Auslandsanteil leicht auf 745,3 Mio. DM (Vj. 790,1 Mio. DM) ermäßigte.

Ausblick

Angesichts der zu erwartenden allenfalls geringen Steigerungen der Nettoeinkommen privater Haushalte und des prognostizierten weiteren Rückgangs des Nahrungsmittelanteils an den Gesamtausgaben sowie der Überkapazitäten in der Branche dürfte die Geschäftslage der Fleischvermarkter auch im laufenden Jahr schwierig bleiben. Die Moksel-Gruppe, die auf der Grundlage einer marktkonformen und kundenorientierten Strategie energisch gegensteuert, plant für 1997 ein Umsatzniveau auf Vorjahreshöhe. Das Konzernergebnis soll nochmals verbessert werden.

Hinweis: Die endgültigen Zahlen der A. Moksel AG und des Konzerns werden am 10. Juni 1997 anläßlich der Bilanzpressekonferenz in München bekanntgegeben.

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