Freiheitlicher Verkehrssprecher Rosenstingl schlecht informiert - Erfolge der ÖBB in den letzten Jahren durchaus sehenswert

Wien (OTS) - Die ÖBB weisen die Vorwürfe von FP-
Verkehrssprecher Peter Rosenstingl, wonach die Reformen unter Generaldirektor Dr. Draxler "fehlgeschlagen" seinen, mit aller Vehemenz zurück.

Faktum ist vielmehr, daß die ÖBB vor allem in den letzten
drei Jahren sehenswerte Erfolge erwirtschaften konnten. Durch
einen verschärften Rationalisierungs- und Sparkurs konnten deutliche Ergebnisverbesserungen erzielt werden. So wurde beispielsweise im Vorjahr der Personal- und Sachaufwand um rund
1 Mrd. Schilling reduziert.

1996 konnte, trotz Belastungen aus dem Sparpaket
(0,55 Mrd. S.), der Betriebserfolg mit 1,8 Mrd. Schilling
gegenüber 1995 gleichgehalten werden. Auch beim operativen
Ergebnis erwarten die ÖBB für 1996 (das Ergebnis steht noch
nicht exakt fest) durch die Steigerung des Finanzerfolges ein deutlich besseres EGT als 1995 (+ 236 Mio).

In der Ära Draxler wurde der Personalstand sukzessive
reduziert. Waren 1993, also zu Beginn der Vorstandsperiode
Draxlers noch 65.645 Mitarbeiter bei den ÖBB beschäftigt, so
sind es per 1.4. 1997 nur mehr rund 56.400. Somit konnten
innerhalb von knapp mehr als 3 Jahren beinahe 10.000
Mitarbeiter eingespart und eine deutliche
Produktivitätssteierung erzielt werden.

Im Güterverkehr wurde 1996 ein weiteres Rekordergebnis
erzielt, und dies trotz härtester nationaler und
internationaler Konkurrenz. Mit 71,2 Mio. beförderten Tonnen (+1,9%) konnten die ÖBB ihr Beförderungsvolumen wie keine
andere europäische Bahn steigern und liegen im internationalen Vergleich im absoluten Spitzenfeld. Auch der Personenverkehr
konnte trotz leichtem Rückgang bei den Reisenden höhere Erträge erwirtschaften.

Auch die Beiträge des Bundes für die Bestellung gemeinwirtschaftliche Leistungen sind nicht gestiegen, wie Rosenstingl behauptet, sondern konnten weiter reduziert werden. Lagen diese 1994 nach Abzug des Benützungsentgeltes noch bei
5,12 Mrd. Schilling, so werden es für 1996 voraussichtlich 4,7
Mrd. Schilling sein. Das genaue Ergebnis steht noch nicht fest.

Somit können die Aussagen Rosenstingls nur aus
parteipolitischer und nicht aus ökonomischer Sicht betrachtet werden. Als Wirtschaftsfachmann müßte er die Erfolge der ÖBB objektiverweise anerkennen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 5800-33702
Fax: 5800-25010

Österreichische Bundesbahnen

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/OTS