Jede/r Dritte fühlt sich körperlich beeinträchtigt

Jetzt amtlich: immer mehr Behinderungen

Wien (OTS)- Wie aus den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Zentralamtes hervorgeht, steigt die Zahl derjenigen Personen an, die sich persönlich körperlich beeinträchtigt fühlen. Für die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, Dachorganisation der Behindertenverbände, ist das ein klarer Auftrag an die Politik, die Interessen behinderter Menschen endlich ernst zu nehmen.****

Das Statistische Zentralamt kommt beim derzeitigen Auswertungsstand bereits auf einen Anteil körperlich beeinträchtiger Personen von etwa 30 Prozent. Darin sind aber jene Personen noch nicht berücksichtigt, die in Heimen und Pflegeanstalten untergebracht sind. Der tatsächliche Prozentsatz muß folglich um einiges höher sein.

"Die Zahl der behinderten und beeinträchtigten Personen ist mittlerweile so groß, daß sie von der Politik nicht mehr negiert werden kann", so ÖAR-Präsident Dr. Klaus Voget. "Bei weiteren Sparplänen sollten die Verantwortlichen sehr gut überlegen, ob sie tatsächlich ein Drittel ihrer Wähler erneut vor den Kopf stoßen wollen."

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