Amon: "Besitzaufstandsverteidigung seitens der Beamten hat begonnen!"

Wien (OTS) - Im montags seitens des GÖD-Zentralvorstands angenommenen Streikbeschluß und der dienstags gefolgten Terminisierung für den 3. Juni sieht Bundesobamnn Abg. z. NR Werner Amon den Beweis, daß die Beamten bereit sind ihre Besitzstände mit Zähnen und Klauen zu verteidigen und ihre Forderungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln umzusetzen. "Es ist unbestritten, daß die Beamten letztes Jahr, ihren Beitrag zum Sparpaket geleistet haben. Doch das haben auch alle anderen Bevölkerungsteile getan. Es ist eine Illusion anzunehmen, daß ein karges Jahr Jahrzehnte des ungerechtfertigten Überflusses ausgleichen kann!", kommentiert Amon die vorherrschende Meinung in den Reihen der GÖD.

"Es ist unverständlich, daß die Beamten ihre privilegierte Position nicht erkennen wollen und mit ihrem Image in der Bevölkerung so leichtfertig spielen," verweist Amon auf das drohende Unverständnis in der Bevölkerung. Sehen sich Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft wirtschaftlich schweren Zeiten gegenüber, müssen sie sogar mit ihrer Entlassung rechnen, so wird von den Beamten lediglich erwartet, daß sie ihren Gürtel enger schnallen. "Nachdem Prof. Marin errechnet hat, daß das Lebenseinkommen der Beamten über jenem der Privatwirtschaft liegt, ist es nur gerecht, daß sich diese einer Reform ihres Pensionssystems nicht entgegenstellen," verlangt Amon zumindest Angleichungen im Pensionssystem der Beamten an jenes der ASVG-Versicherten.

"Die Regierung darf den Forderungen der Beamten nicht nachgeben, da sonst den Reformvorhaben ein Todesstoß versetzt wird," fordert Amon die Bundesregierung auf, in den Verhandlungen mit den Beamten Rückgrat zu beweisen. "Denn die Bürger werden es den Beamten danken, wenn sie ihretwegen ein zweites Sparpaket zu tragen haben," schloß Amon.

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