Wiener Liberale über F-Doppelmoral bei Politikerbezügen empört

Rathaus stellt klar: Wenn die FPÖ an Futtertröge herankommen kann, nascht sie so reichlich es geht mit.

Wien (OTS) Eine Anfragebeantwortung des Wiener Bürgermeisters an das Liberale Forum stellt klar: Wenn
die FPÖ an Futtertröge herangelassen wird, nascht sie so
reichlich es geht mit.

Die Liberalen hatten im Wiener Rathaus eine Anfrage betreffend Geld- und Sachleistungen an Mitglieder des
Gemeinderates gestellt. Die Beantwortung liegt nun vor
und strotzt von einer Vielzahl an ungerechtfertigten
Privilegien.

"Besonders empörend ist allerdings die Doppelmoral
der FPÖ bei Politikerbezügen, die hier wieder aufgedeckt
wird", so LIF-Gemeinderat Wolfgang Alkier. So
beanspruchen nicht nur die Klubobleute der SPÖ und der
ÖVP, sondern auch F-Klubobmann Pawkowicz ein sogenanntes "Repräsentationspauschale". Dafür zahlte die Gemeinde
Wien in der letzten Legislaturperiode insgesamt über 1,7
Millionen aus Steuergeldern.

"Für eine Partei, die Politikerbezüge mit 60.000,-begrenzen will, ein hübsches Körberlgeld zusätzlich zu
140.000,- Klubobmannbezügen, in denen ohnehin 40.000,-
als Spesenersatz für Repräsentationsausgaben enthalten
sind.

Interessant sei auch, daß 1997 bislang 28 der 29 F-Gemeinderäte Netzkarten der Wiener Linien kostenlos in
Anspruch genommen haben. StudentInnen in Wien könnten
davon nur träumen. Ihnen wurden die Freifahrten
gestrichen.

"Bei Gemeinderatsbezügen von 78.000,- ist es
besonders peinlich, daß F-Abgeordnete, ebenso wie die
Mehrzahl der ÖVP-Gemeinderäte sofort zulangen, wenn sie
auf Kosten der Allgemeinheit gratis fahren können", so
Alkier abschließend.

(Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle, Tel.: 4000-81553

Liberales Forum - Landtagsklub Wien,

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LKW/LKW