Ravensberger Bau-Beteiligungen AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Der Aufsichtsrat der Ravensberger
Bau-Beteiligungen AG hat in seiner Sitzung am 13. Mai 1997 den Jahresabschluß 1996 festgestellt und den Hauptversammlungstermin auf den 31. Juli 1997 in München festgelegt. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 1996 einen Konzernumsatz von 138,9 Millionen DM nach 190,8 Millionen DM im Jahr 1995. Der Rückgang um 27,2 Prozent ergibt sich trotz eines Anstiegs der verkauften Wohneinheiten und Grundstücksparzellen auf 543 (nach 337 Verkäufen 1995). Das operative Ergebnis unter Ausschluß periodenfremder Aufwendungen stellt sich auf -7,4 Millionen DM. Addiert man hierzu die Summe aus periodenfremden und Einmal- Aufwendungen, Rückstellungen, Rückabwicklungen und Abschreibungen, unter anderem die Vollabschreibung auf die 10,05 prozentige Beteiligung an der F.A. Günther & Sohn AG, beträgt das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit -14,3 Millionen DM nach +8,4 Millionen DM 1995. Unter Berücksichtigung des negativen außerordent- lichen Ergebnisses und der Steuerrückerstattungen ergibt sich ein Konzernjahresfehlbetrag von -15,2 Millionen DM.

Die Ravensberger Bau-Beteiligungen AG weist im Einzelabschluß für 1996 ein Bilanzergebnis von Null aus, das sich im wesentlichen als Saldo aus einer 50prozentigen Abschreibung auf den Beteiligungsansatz der TERRAWERT Bau AG und der Auflösung von Rücklagen in etwa gleicher Höhe ergibt.

Aufsichtsrat und Vorstand der Ravensberger Bau-Beteiligungen AG haben ferner ein umfassendes Konzept zur finanziellen und organisatorischen Neustrukturierung der Ravensberger-Gruppe mit dem Ziel besprochen, die zur Zeit angeschlagene Ertragskraft nachhaltig zu verbessern. Kern der organisatorischen Neustrukturierung ist die Einführung einer vereinfachten Führungsorganisation parallel zur beabsichtigten Verschmelzung der Leipziger Tochtergesellschaft TERRAWERT Bau AG auf die Ravensberger Bau-Beteiligungen AG, die gemäß Umwandlungsgesetz gesondert veröffentlicht wird. Hauptbestandteil der finanziellen Neustrukturierung ist ein umfassendes Kostensenkungsprogramm, welches durch kapitalstützende Maßnahmen flankiert werden soll.

Aufsichtsrat und Vorstand sind zuversichtlich, mit diesen Maßnahmen die marktbedingten Schwierigkeiten des Jahres 1997, die durch die hohen Vorverkaufsauflagen der finanzierenden Banken verschärft werden und die zu Umsatz- und Ertragsverlagerungen in das nächste Geschäftsjahr führen, zu meistern und im Jahre 1998 wieder deutlich schwarze Zahlen zu schreiben.

Ende der Mitteilung

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