ARWAG Holding-AG: Baubeginn der Park & Ride Anlage Ottakring

665 Park & Ride-Stellplätze bei der U3-Station Kendlerstraße stehen Ende 1998 zur Verfügung - In 12 Minuten am Stephansplatz

Wien (OTS) - Als Gegenstück zum "Park & Ride U3 Erdberg" erhält die U-Bahn-Linie U3 auch an ihrem westlichen Ende eine Park & Ride Anlage.

Wenn die U3-Verlängerung nach Ottakring Ende 1998 in Betrieb geht, werden die Autofahrer aus Alt-Ottakring, Breitensee und von den Hängen des Wilhelminenbergs nicht mehr per "stop and go" in die Stadt fahren müssen. Am Gutraterplatz werden sie 665 Park & Ride-Plätze vorfinden, direkt von ihrem Auto bei der Station Kendlerstraße in die U-Bahn steigen und 12 Minuten später z.B. am Stephansplatz aussteigen können. Baubeginn der Anlage war Anfang Mai 1997.

Wie im P&R Erdberg werden im Garagengebäude auch ein großzügiges Freizeitzentrum (Club Danube) und, auf dem Weg vom Auto zum Bahnsteig, zahlreiche Geschäfte errichtet. Das Servicezentrum eines großen Automobilkonzerns gegenüber der Spetterbrücke schafft bequeme Möglichkeiten, während des Tages ohne Zeitverlust das Auto einer Wartung oder Reparatur zu unterziehen.

Die Anlage entsteht über den Strecken- und Wartungsgleisen der U-Bahn zwischen dem Straßenzug Kendlerstraße-Paltaufgasse und dem offenen Gleiskörper der "Vorortelinie" der Österreichischen Bundesbahnen mit der Schnellbahnlinie S 45.

Die Konzeption der Anlage wurde 1992 durch ein Expertenverfahren der Wiener Stadtplanung gefunden, in dem sich der junge Architekt Wilfried Probst mit seinen Ideen durchsetzen konnte.

Die Anlage

Autofahrer, die über die Maroltingergasse oder den Flötzersteig aus dem Westen kommen, erreichen über die Wernhardtstraße den Gutraterplatz, von dem sie bisher über die Spetterbrücke in den Straßenzug Gablenzgasse - Burggasse der Bundesstraße B 223 gelangt sind.

Vom Gutraterplatz erreicht man nunmehr über die neue Brücke über die Vorortelinie direkt die P&R-Anlage Ottakring, wo automatisch eine Parkkarte ausgegeben wird. Vom Parkplatz in einem der 4 Parkgeschosse ist es so möglich, trockenen Fußes durch die kleine Geschäftspassage zur U-Bahn zu gehen. Die Anlage wird über eine zweite der drei neuen Brücken über die Vorortelinie mit dem Auto verlassen. Man befindet sich dann auf der Huttengasse, zwischen dem Gutraterplatz und der Steinbruchstraße.

Von der Kasse der Anlage ist auch per Aufzug der Zugang zum neuen Freizeitzentrum möglich. Das Zentrum umfaßt Gastronomie, Gymnastikräume mit vielfältigem Angebot, Squashboxen, Badminton, Tennisplätzen etc.

Durch die Verbauung der Spetterbrücke an den beiden Seiten wird eine über 100 m breite Lücke, die die beiden Teile Ottakrings an dieser Stelle bisher unterbrochen hatte, geschlossen. Die Stadt wächst hier gleichsam zusammen. Die Architektur des Wilfried Probst verwendet gliederne Elemente, wie Auskragungen und schräggesetzte Bauteile in kräftigen Farben und macht damit die Vorbeifahrenden auf das Angebot des Park & Ride Ottakring aufmerksam.

Der Preis für das Parken wird gleich gestaltet wie beim Park & Ride Erdberg. Dort sind derzeit öS 30,-- pro Tag zu bezahlen. Es wird auch Sonderkonditionen für die tägliche Benützung geben.

Park & Ride Ottakring

Errichtet von: Park & Ride Errichtungs Gesellschaft m.b.H. (eine Tochter der ARWAG Holding-AG)

Bauzeit: 18 Monate

Größe: 16.000 qm

Stellplätze: 665

Kosten: 70 Mio.

weiters: Freizeitzentrum, Geschäftslokale

Rückfragen & Kontakt:

ARWAG Holding-AG
Stefan Hawla
Tel.: 797 00 / 250

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS