Umweltsanierung in Osteuropa als chancenreiche Aufgabe

EU unterstützt Engagement österreichischer Firmen - ÖGUT informiert über Förderungsmöglichkeiten im Osten

Wien (PWK) - Der Umweltmarkt in Osteuropa wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Die Konkurrenzfähigkeit österreichischer Unternehmen wird dabei von der schnellen und umfassenden Information über den Technologie- und Produktbedarf sowie über den aktuellen Stand aller Förderungsmöglichkeiten abhängen. Die Weitergabe von Informationen über diese Themen ist eine der Hauptaufgaben der Ostinfostelle der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik), heißt es in einem Beitrag des ÖGUT-Experten Mag. Christian Dörner in der jünsten Ausgabe Nr. 2/97 der von der Umweltpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich herausgegebenen Publikation "Umweltschutz der Wirtschaft". ****

Die Neuorientierung der Wirtschaft und der technologische Fortschritt geben diesen Ländern die Möglichkeit, rechtzeitig gegenzusteuern und ressourcenschonende Techniken einzusetzen. Die anstehende Bewältigung der Umweltprobleme in Osteuropa bietet österreichischen Unternehmen also gerade jetzt besondere Chancen.

Das EU-Förderungsprogramm Phare (für Mittel- und Osteuropa inklusive Baltikum) stellt seit dem Vorjahr die Beitrittsvorbereitung - Anpassung der Umweltgesetze an die EU-Standards - in den Mittelpunkt der zukünftigen Förderungen. Neben der individuellen Länderförderung und jener von Projekten im Grenzbereich zwischen EU-und Drittländern engagiert sich die EU auch in Vielländerprogrammen, die der grenzübergreifenden Natur von Umweltbelastungen Rechnung tragen.

So bietet das Donauprogramm, dessen Koordinationsbüro in Wien angesiedelt ist, eine Vielzahl von Projektmöglichkeiten. Dazu gehört beispielsweise ein Frühwarnsystem, das die Qualitätssicherung bei der Trinkwasserversorgung gewährleisten soll. Neue Richtlinien gibt es seit Anfang 1997 im Ostökofonds. Erstmals kann auch die materielle Förderung von Projekten eingereicht werden, für die Durchführung muß ein internationaler Partner gefunden werden. Österreichische Unternehmen sind u.a. in den Bereichen Verkehr, Tourismus und Öko-Auditing aktiv. Besonders bei der Emission von Luftschadstoffen, in der Wasserwirtschaft und bei der Erstellung und Umsetzung von Energiekonzepten ist das österreichische Wissen international konkurrenzfähig.

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Mag. Axel Steinsberg
Tel. 501 05 DW 4750

Abteilung für Umweltpolitik

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