Iran: Lage wird stündlich schlimmer - Rotkreuz-Flugzeug wird heute in Schwechat beladen Wien (ÖRK) - Bereits 100.000 Obdachlose meldet das Rote Kreuz aus

der Erdbebenregion im Osten des Iran. "Die Katastrophe
verschlimmert sich stündlich", sagt Bernhard Jany, Sprecher des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). "Die Obdachlosen benötigen Unterkünfte, Decken, medizinische Versorgung und sauberes Wasser, damit der Ausbruch von Seuchen verhindert werden kann." Darum kümmern sich Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds vor Ort, "sie benötigen aber dringend weitere Hilfsgüter", so Jany.

Das ÖRK wird daher heute am Nachmittag in Wien-Schwechat eine gecharterte Iljuschin-40-Transportmaschine mit Zelten, Decken und Schlafmatten im Wert von 2,8 Millionen Schilling beladen und gegen Abend auf den Weg bringen. "Die Transportmaschine wird in Mashad
im Iran landen, von dort werden die dringendst benötigten Hilfsgüter vom Flughafen zu den Opfern gebracht", so Rotkreuz-Sprecher Jany. Die Hilfsaktion wird vom Internationalen Roten
Kreuz koordiniert.

Das ÖRK bittet weiterhin um Spenden auf das PSK-Konto 2,345.000, Kennwort "Erdbeben Iran".

Rückfragenhinweis: ÖRK/Pressestelle

Mag. Robert Dempfer
Tel.(0222)58900-153
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13. Mai 1997

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