Gutes Geschäftsergebnis trotz durchschnittlicher Stromerzeugung

Donaukraft zahlt 212 Mio. Dividende - 28 % vom Grundkapital

Wien (OTS) - Donaukraft, ein Unternehmen des Verbund, kann als größter Stromerzeuger Österreichs auf ein gutes Geschäftsjahr 1996 zurückblicken. Trotz durchschnittlicher Stromerzeugung konnten Umsatz und EGT sowie Cash-flow und Dividende zum Teil stark gesteigert werden. Dies erklärte der Donaukraft-Vorstand heute, Montag, bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens. Wie seit 1993 wird auch 1996 wieder eine Dividende an die Aktionäre -Haupteigentümer ist mit 95,22 % die Verbundgesellschaft -ausgeschüttet. Sie beträgt insgesamt 212 Millionen Schilling oder 28 % vom Grundkapital.****

Ursachen für das gute Ergebnis sind einerseits die konsequente Fortführung des Rationalisierungsprogramms im Verbundkonzern, andererseits die günstige Zinsentwicklung und das niedrige Kursniveau des Schweizer Frankens.

Dadurch wurde auch die Entwicklung der Erzeugungskosten je Kilowattstunde in den Donaukraftwerken ausgeglichen. Diese sind
1996 gegenüber dem Vorjahr um 14,6 % auf 27,4 Groschen
gestiegen. Dafür verantwortlich ist hauptsächlich die im Vergleich zu den Vorjahren schwächere Wasserführung der Donau sowie zu
einem geringen Teil die Inbetriebnahme der 7. Maschine im Kraftwerk Ybbs-Persenbeug.

Mit 11,33 Milliarden Kilowattstunden (kWh) erreichte Donaukraft mit ihren acht Kraftwerken im vergangenen Jahr lediglich eine durchschnittliche Jahreserzeugung. 1996 wurde um 0,1 Prozent
weniger Strom erzeugt als im vieljährigen Durchschnitt. Hauptverantwortlich dafür ist die langanhaltende Trockenheit, welche durch eine überdurchschnittlich gute Wasserführung
der Donau während des letzten Quartals des Jahres kompensiert wurde.

Die Umsatzerlöse der Donaukraft stiegen 1996 um 7,5 % auf
3,2 Millarden Schilling. Auch der Jahresüberschuß vermehrte sich gegenüber 1995 um rund 3 %: von 205 auf 212 Millionen. Das
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) nahm sogar
um 36 % auf 290 Mio. S zu.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im vergangenen Jahr um 6,3 % auf rund 30,2 Milliarden Schilling. Das Anlagevermögen vermehrte sich um 6,6 % auf 29,7 Milliarden. Das Eigenkapital blieb mit rund
4,7 Mrd. S unverändert.

Der betriebliche Cash-flow aus dem Ergebnis stieg gegenüber 1995 um 11,8 % auf 1.021 Millionen Schilling; der ÖVFA-Cash-flow um
3 % auf 1.148 Mio. Die Zahl der Donaukraft-Mitarbeiter sank gegenüber 1995 im Jahresschnitt um knapp 5 % oder 47 Bedienstete auf 914.

Die gesamten Investitionen des vergangenen Jahres betrugen rund 3,0 Milliarden Schilling. Davon entfielen rund 2,4 Mrd. auf den Kraftwerksbau Freudenau und die 7. Maschine in Ybbs sowie rund
460 Millionen auf Finanzanlagen. Die Investitionen stiegen gegenüber 1995 um rund 180 Millionen Schilling bzw. 6,5 %.

Donaukraft hat ihre Position als "Rückgrat" der heimischen Stromproduktion behauptet. Die 1996 insgesamt aus der Donau gewonnene Strommenge entspricht mehr als einem Viertel,
genau: 25,2 % des Inlandstromverbrauches.

Der Donaukraft-Anteil an der gesamten Stromaufbringung aus Wasserkraft betrug 33,6 %, aus Laufwasserkraft allein waren es
sogar 45,9 %. Der Anteil an der Stromaufbringung des
Verbundkonzerns belief sich auf 48,6 %.

Für das laufende Jahr 1997 hat Donaukraft Investitionen von insgesamt rund 2,7 Milliarden Schilling vorgesehen. Davon entfallen rund 2,3 Milliarden auf den Bau des Kraftwerks Wien-Freudenau,
rund 100 Millionen auf Ersatz- und Ergänzungsmaßnahmen an den Sachanlagen sowie 300 Millionen auf Investitionen in das Finanzanlagevermögen.

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