Familienbund fordert: Familienarbeit der Mütter endlich anerkennen

Wien (OTS) - Die Gesellschaft muß endlich die Familienarbeit der Mütter anerkennen, stellte der Präsident des Österreichischen Familienbundes, NR Franz Kampichler, anläßlich des Muttertages fest. Wie die furchtbaren Ereignisse der letzten Tage beweisen, müssen Anstrengungen unternonmmen werden, um den Eltern zu ermöglichen sich in der Erziehungsphase verstärkt um ihre Kinder kümmern zu können. Schäden, die bei Kindern entstehen, weil die Eltern nicht genug Zeit für die Erziehung haben, kosten ein Vielfaches von dem, was Eltern brauchen würden, um die ersten Jahre bei ihren Kindern bleiben zu können. Mit der Einführung eines Betreuungsscheckes könnte mit geringem zusätzlichen finanziellen Aufwand eine wirkliche Wahlfreiheit erreicht werden.

NR Dr. Moser: Familien brauchen mehr Zeit füreinander

Die Tiroler Landesvorsitzende des Familienbundes NR Dr. Sonja Moser plädiert anläßlich des Muttertages für mehr Zeit für die Familien und macht jungen Frauen Mut, in der ersten Sozialisationsphase ihrer Kinder zu einer zeitlich begrenzten Berufsunterbrechnung ihrer Kinder zu stehen.

LAbg. Lembacher: Soziale Absicherung für Mütter

Für eine soziale Absicherung von Frauen, die mehrere Kinder aufziehen und Familienangehörige pflegen, sprach sich die Niederösterreichische Landesvorsitzende des Familienbundes LAbg. Marianne Lembacher aus. Die Gesellschaft muß endlich erkennen, welche Kosten Frauen dem Staat ersparen, die die Pflegearbeit in der Familie übernehmen. Es sei ein Akt der sozialen Gerechtigkeit diesen Frauen endlich ein soziales Netz zu bieten.

LAbg. Mag. Gumpinger: Mütter sind größten Nettozahler unserer Gesellschaft

Mütter leisten wie nie zuvor den größten Beitrag für unsere Gesellschaft, stellte der Oberösterreichische Landesvorsitzendedes Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger fest. Von Müttern wird verlangt, daß sie die Erziehungsarbeit übernehmen, den Haushalt versorgen und auch noch berufstätig sind. Es ist höchste Zeit, daß diese Dreifachbelastungfür Mütter reduziert wird und die Rahmenbedingungen wie eine steuerliche Gleichstellung von Familien und Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden.

Morherr: Jeder Tag muß Muttertag sein

Die Kärntner Landesvorsitzende Mag. Astrid Morherr betonte, daß ein Tag im Jahr nicht genüge, um die Leistungen der Mütter hervorzuheben. Der Tag sei zwar wichtig, aber wesentlich sei eine Verbesserung der Situation von jungen Müttern, die der Belastung von Beruf und Familie jeden Tag ausgesetzt sind. Vermehrte Teilzeitarbeitsplätze und Möglichkeiten zum Wiedereinstieg seinen die wichtigste Maßnahmen.

Landtagspräs. DDr. Schranz: Familienfreundliches Klima schaffen

Für den burgenländischen Landesvorsitzenden des Familienbundes Landtagspräsident DDr. Erwin Schranz geht es vor allem darum, das gesellschaftliche Klima, in dem junge Mütter ihre Kinder aufziehen müssen, zu verbessern. Die latente Kinderfeindlichkeit mache jungen Frauen nicht gerade Mut zum Kinderkriegen. Die Gesellschaft soll sich endlich wieder zum Wert der Familie bekennen und Müttern jenen Stellenwert einräumen, den sie verdienen.

Landesvorsitz. Sulzer: Müttern Selbstvertrauen schenken

Mütter werden in der Gesllschaft häufig diskriminiert, obwohl sie eine unschätzbaren Aufgabe erfüllen, betonte die Vorarlberger Landesvorsitzende des Familienbundes, Inge Sulzer. Es sei auch Aufgabe der Familienpolitik, Müttern wieder Selbstvertrauen zu schenken, indem ihre Arbeit ideell und finanziell anererkannt wird.

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