Fahrlässiger Umgang mit Waffen - Verläßlichkeitsüberprüfung

Wien (OTS) - Der BÖP weist anläßlich des tragischen Falles eines 15jährigen, der mit dem Revolver seines Vaters eine Lehrerin getötet und eine weitere schwer verletzt sowie seine Mitschüler bedroht hat, nochmals darauf hin, daß die vorgesehene Verläßlichkeitsüberprüfung für Waffenbesitzer offensichtlich dringend nötig ist.

Alle Versuche, diese Verläßlichkeitsüberprüfung in den Durchführungs-bestimmungen zu verwässern, sind als negativ zu beurteilen. Nur psychologische Verfahren, die von praxiserfahrenen Psychologen vorgegeben werden, stellen eine ausreichende Qualität der Diagnostik sicher.

Der Berufsverband Österreichischer Psychologen erlaubt sich nochmals zu betonen, daß im Sinne einer seriösen und wissenschaftlich korrekten Vorgangsweise von einem Fragebogen oder anderen "Schnellschußmethoden" abgeraten werden muß.

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Berufsverbandes Österreichischer Psychologen
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Fax (1) 407 26 73
http://www.boep.or.at
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oder
Dr. Wolfgang Werdenich
Leiter der Sektion Forensische
Psychologie im BÖP
Tel: (01) 601 21 / 125

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