Smoliner: Diskriminierung Behinderter muß ein Ende haben

Vorgehensweise Wiens skandalös

Wien (OTS) - "Es ist nicht länger tolerierbar, daß behinderte Mitmenschen - trotz gegenteiliger Lippenbekenntnisse - nach wie vor wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden", meldeten sich heute die Liberalen GR Marco Smoliner und GR Mag. Alexandra Bolena anläßlich des Protestes der Betroffenen vor dem Apollo Kino zu Wort.

"Es ist ein Skandal, daß beim 220 Mio. teuren Umbau eines zu 50% von der KIBA betriebenen Kinos die Interessen der Behinderten so schamlos übergangen wurden, meinte der Liberale Smoliner. "Einerseits bekennt sich die Regierung im Arbeitsübereinkommen dazu, Freizeiteinrichtungen für Behinderte zugänglich zu machen, andererseits hält sich die KIBA als Unternehmen der Wiener Holding selbst nicht daran."

Bei Um- und Neubauten muß nach den Bestimmungen des Veranstaltungsstättengesetzes der gesamte Veranstaltungsort für Behinderte zugänglich gemacht werden. Die KIBA hat den Umbau des Apollo-Kinos einfach als Zubau deklariert, um den Bestimmungen des Veranstaltungsgesetzes zu entgehen.

"Es ist höchste Zeit in Wien eine Anti- Diskriminierungsgesetz zu beschließen, um in der Zukunft bei solchen Diskriminierungen zumindest eine rechtliche Handhabe gegen die Verantwortlichen zu haben", so GR Smoliner abschließend.

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