Familienministerium streicht Schülerfreifahrt

Müssen Schüler ab Schuljahr 1997/98 für Busfahrten voll zahlen?

Wien (OTS) - Das Familienministerium hat mit Wirkung vom 31.7.1997 den Busunternehmen in den Verkehrsverbünden Salzburg, Kärnten und Vorarlberg die Fahrpreisersatzverträge für Schülerfreifahrten gekündigt. Diese Aktion des Familienministers kommt für alle Busunternehmen völlig überraschend. Die Zukunft für die Schülerbeförderung in Kärnten, Salzburg und Vorarlberg ist damit völlig offen. Konkret bedeutet dies, daß Schüler in diesen Ländern für die Busbenützung ab Schulbeginn September 1997 normal zahlen müßten, sollte es bis dahin zu keiner vertraglichen Neuregelung zwischen dem Familienministerium und den Busunternehmen oder zu einer Finanzierung im Rahmen der Verkehrsverbünde kommen.

Bei den Busunternehmen herrscht völliges Unverständnis darüber, daß das Familienministerium ohne jegliche Verhandlungen seine Budgetprobleme auf dem Rücken der Schüler zu lösen versucht. Sollte das Familienministerium in diesem Stil weiter agieren, kommt es in Österreich zur völligen Unsicherheit über die künftige Schülerbeförderung.

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