KV-Löhne in der Stein- und keramischen Industrie steigen um 2,3%

Ist-Löhne erhöhen sich um 1,9% - KV-Abschluß gilt für 2 Jahre Branche beschäftigt erstmals weniger als 20.000 Mitarbeiter

Wien (PWK) - Die Löhne für die rund 15.000 Arbeiter in der Stein-und keramischen Industrie werden ab 1. Mai 1997 um 2,3% und ab 1. Mai 1998 um 2,1% erhöht. Die Ist- und Leistungslöhne steigen im gleichen Zeitraum um 1,9% bzw. ab 1.5.1998 um 1,6%. Auf diesen "2 x 12 Monats-Abschluß" haben sich der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie und die Gewerkschaft Bau-Holz am Dienstag nach zehn Stunden intensiver Verhandlungen geeinigt. ****

Für beide Seiten ist ein zweijähriger Lohnabschluß angesichts der stabilen und eher rückläufigen Inflationsrate vorteilhaft. Mit dieser zweijährigen Laufzeit können nämlich die anstehenden Themen Arbeitszeitflexibilisierung und Vereinheitlichung der Lohnordung unabhängig von KV-Verhandlungen im Frühjar 1998 angepackt werden. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe wird bis 26. Oktober einen Vorschlag über die Gestaltung der wöchentlichen Arbeitszeit erstellen. Dadurch ist es möglich, noch vor dem Jahreswechsel 1997/1998 eine kollektivvertragliche Vereinbarung zu treffen. Eine zweite Arbeitsgruppe soll die zehn Lohnordnungen der verschiedenen Fachverbandssparten bis 30.4.1999 zusammenführen. Danach sind Etappenregelungen für die Angleichung der Lohnordnung vorgesehen. Einig war man sich auch darüber, daß sich allfällige Lohnsätze nicht am jeweils höchsten Niveau orientieren sollen.

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Dr. Carl Hennrich
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FV der Stein- und keramischen Industrie

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