MobilCom AG: Marktanteilsgewinne und deutliche Gewinnsteigerung zum Vorjahr / MobilCom AG: An greater market share and a strong increase in profits over last year

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Die MobilCom AG hat im 1.Quartal
'97 sehr erfolgreich gearbeitet. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit erreichte 5,4 Millionen Mark und übertrifft damit das Ergebnis aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 645 %; die Planzahlen für Januar bis März 97 wurden um 102 Prozent übertroffen. Auch der operative Cash-flow - 6,9 Millionen Mark - liegt deutlich über dem Vorjahr und der Planung für die ersten drei Monate. Das Quartalsergebnis je Aktie beträgt 0,84 Mark und notiert damit 102 Prozent über der Prognose. Eine Hochrechnung der Ertragslage des 1. Quartals auf das Jahresergebnis ist allerdings nicht möglich; die Gewinnerwartungen werden nicht zwangsläufig auf diesem Niveau bleiben. MobilCom rechnet jedoch mit einer Überschreitung des geplanten Jahresergebnisses. Die MobilCom AG konnte im 1. Quartal 1997 bei einem Kundenzuwachs um 14.000 auf knapp 174.000 per 31. März '97 (März '96: 131.000) Marktanteile zugewinnen. Bei den netzunabhängigen Telefongesellschaften konnte im Zuwachs ein Anteil von über 12 % erreicht werden gegenüber einem Anteil von knapp 8 % am Jahresende. Der Netto- Umsatz betrug im 1. Quartal 68,5 Millionen Mark (1. Quartal 1996: 54 Millionen Mark). Die Umsätze setzten sich zu 87,5 Prozent aus Gesprächsgebühren zusammen; den Rest bilden Provisionen der Netzbetreiber, Handy- Verkäufe, Versicherungen und Sonstige. Die deutlich gesenkten Gesprächstarife in den letzten Monaten glich MobilCom durch straffes Kostenmanagement aus. Nicht gespart wurde im 1. Quartal am Service: Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 11 auf 233 per 31. März (März '96: 161). Rund die Hälfte der Neueinstellungen verstärkte die Service-Abteilungen - vor allem den telefonischen und schriftlichen Kundenservice. Für die neuen Mitarbeiter wie für die bestehenden fanden zahlreiche Schulungen statt - an insgesamt 30 Tagen mit jeweils bis zu zehn Teilnehmern. Bei der Bilanzierung wurden bei den Wertberichtigungen auf Forderungen wieder die sehr vorsichtigen Kriterien angelegt, wie sie auch bei den Veröffentlichungen anläßlich des MobilCom-Börsengangs zum Tragen kamen. Die Eigenkapitalquote erreicht nach dem Börsengang jetzt 43,4 Prozent. Anders als geplant, sind die Bankverbindlichkeiten leicht gestiegen; damit bleibt das über die Börse aufgenommene Kapital für strategische Investitionen reserviert. Die zusätzlichen Kredite dienten zu 5,6 Millionen Mark dem Kauf neuer Handys - als Reaktion auf den unerwartet starken Teilnehmer-Zuwachs; entsprechend erhöhten sich die Sachanlagen auf der Aktiv-Seite. Weitere 1,8 Millionen Mark flossen in Mobilfunk-Karten.

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