Europäische Kommission: Patente als Informationsquelle nutzen

Montag, 5. Mai um 09.00 Uhr Pressekonferenz anläßlich der Eröffnung der PATINNOVA 97

Wien - (OTS) Die Patinnova 97, veranstaltet von der Europäischen Kommission (Generaldirektion XIII -
Telekommunikation, Informationsmarkt und Nutzung der Forschungsergebnisse) in Zusammenarbeit mit dem
Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten, dem Europäischen sowie dem Österreichischen Patentamt, wird am 5.
Mai im Kongreßzentrum der Wiener Hofburg eröffnet. Bei der anläßlich dessen stattfindenden Pressekonferenz um 09.00 Uhr werden Robert Verrue - Generaldirektor der GD XIII der
Europäischen Kommission, Bundesminister Dr. Martin
Bartenstein, sowie Vertreter des Europäischen und
Österreichischen Patentamtes als Gesprächspartner zur
Verfügung stehen.****

Die Patinnova 97 ist der 4. Europäische Kongreß über Innovation, Management und Patente und soll die
Patentfachleute und die Welt der Innovation zusammenbringen.
Denn derzeit führt die mangelhafte Zusammenarbeit zu einer
großen Menge ungenutzter Informationen, die die europäischen Patentämter zur Verfügung stellen könnten. Die europäische Industrie solle sich zuerst einmal bei den Patentämtern
erkundigen, wenn sie sich auf die Suche nach neuen
Technologien begibt, meinen Experten aus der Europäischen Kommission. In sehr umfangreichen Datenbanken, die im Rahmen
der Ausstellung zum Kongreß gezeigt werden, sind sämtliche Projekte der EU-Kommission - nach Sachgebieten geordnet -
abrufbar.

Die Patinnova 97, heuer in Wien, ist 3 Hauptthemen
gewidmet: "Wert und Nutzen von Patenten als
Informationsquelle"; "Kommerzielle Aspekte von Patenten" und "Patente als Schutz". Beim Themenkomplex "Wert und Nutzen von Patenten als Informationsquelle" werden Experten aus dem Industriebereich, der Europäischen Kommission, des
Österreischen Innovation Relay Centres sowie Experten aus
Japan, den USA und Osteuropa zu Wort kommen.

Bei den "Kommerziellen Aspekten von Patenten" werden
Wege vorgestellt, wie Firmen Patentsysteme nutzen können, um
die besten kommerziellen Vorteile zu erzielen. Das inkludiert
auch Präsentationen zum Thema Fälschungen, Wettbewerbsrecht, Nutzung von wissenschaftlicher Forschung, Patentabschätzungen hinsichtlich finanzieller Ziele und Pros und Kontras der
Lizenzen.

Beim dritten Thema - "Patente als Schutz" - werden die
Vorteile nationaler versus internationaler Patente
durchleuchtet, ebenso neue Strategien zum Schutz des
geistigen Eigentums sowie entstehende Kosten bei
Rechtsstreit. Der letzte Tag steht im Zeichen der Zukunft und startet mit der Präsentation des Grünbuches zu Patenten und
den Schutz des geistigen Eigentums durch einen Vertreter der Europäischen Kommission.

Abgesehen vom Kongreß sind erstmals auf der Patinnova
über zwanzig Patentämter aus den EU-Staaten - darunter auch
das Österreichische Patentamt - und den Reformländern aus
Mittel- und Osteuropa mit Informationsständen vertreten.
Weitere Aussteller sind das Bundesministerium für
wirtschaftliche Angelegenheiten, das Europäische Patentamt,
das Österreichische "Innovation Relay Centre" und die Generaldirektion XIII der Europäischen Kommission, die das Innovationsprogramm der Europäischen Kommission vorstellt.

Zur Erinnerung: Pressekonferenz mit Generaldirektor Robert
Verrue und Bundesminister Dr. Martin Bartenstein: Montag, 5.
Mai um 09.00 Uhr im Kongreßzentrum der Wiener Hofburg.

Rückfragen: Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Gerda Fiegl: Tel: 516 18/341.

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