KfV fordert Beibehaltung der Moped-Altersgrenze "16"

In der Vorwoche: 2 tödlich verunglückte Lenker von einspurigen Kfz'

Wien (OTS) - "Eine Senkung der Altersgrenze für Mopedlenker auf
15 Jahre hätte in Österreich rund 10 Tote und bis zu 1.000 verletzte Jugendliche jährlich mehr zur Folge und ist daher unverantwortlich", warnt das KfV eindringlich vor der diskutierten Änderung der Altersbestimmung. Die fehlende Knautschzone bei einspurigen Kfz erhöht das Verletzungs- und Todesrisiko der Lenker drastisch. Auch in der Vorwoche verunglückten ein Moped- und ein Motorradlenker auf Österreichs Straßen tödlich.

Der Einstig in den motorisierten Verkehr mit Mopeds spiegelt sich in der Unfallstatistik bei den 16-17jährigen deutlich wider. Die Zahl der im Straßenverkehr Verunglückten schnellt gegenüber 15jährigen um rund 200 Prozent hinauf. 1996 verunglückten 1.778 16-17jährige Mopedlenker. Jugendlichen ein Jahr früher als bisher das gefährliche Fahrzeug zugänglich zu machen, hieße, sie ein Jahr früher einem sehr hohen Risiko aussetzen".

In der Woche vom 21.-27.4.1997 ereigneten sich insgesamt acht tödliche Verkehrsunfälle, die Hälfte davon in Oberösterreich. Hauptunfallursachen waren nicht angepaßte Geschwindigkeit (2) und Vorrangverletzung (2).

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