"Road-Pricing": Tourismus gegen neuen Alleingang

Verärgerung und Imageverlust bei Gästen befürchtet - "Staus an den Grenzen vorprogrammiert"

Wien (PWK) - Der Tourismus ist gegen jede neue "Insellösung" durch Einführung eines österreichischen Road-pricing-Systems. Ein weiterer Alleingang Österreichs nach der Vignette würde zu weiterer Verärgerung der Gäste und zu einem Imageverlust im Ausland führen, befürchtet die Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft im Zusammenhang mit der jetzt diskutierten Einführung einer Straßen-Generalmaut ("Road- Pricing") in Österreich. ****

Durch die noch ungeklärte Abwicklung einer solchen elektronischen Generalmaut scheinen Staus an den Grenzen vorprogrammiert. Auch befürchten viele Tourismusorte, vor allem in Kärnten und Tirol, einen durch "Road-Pricing" ausgelösten Ausweichverkehr in das niederrangige Straßennetz. Dies hätte eine wesentliche Verschlechterung der Umweltsituation vieler Fremdenverkehrsorte zur Folge.

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Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

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