Importdepots betreffen 7 Mrd.S Tschechien- und Slowakeiexporte

WKÖ drängt auf rasche Klärung bezüglich Warenkreis und Banken Brüssel soll Konformität mit Europaabkommen prüfen

Wien (PWK) - Die Slowakei hat mit ihrer Ankündigung, per 1. Mai nach dem Vorbild der Tschechischen Republik eine Importabgabe von rund zwanzig Prozent auf landwirtschaftliche Produkte, Nahrungsmittel und Konsumgüter zu verhängen, eine weitere potentielle Barriere für österreichische Ausfuhren errichtet, heißt es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich. Nach Schätzungen der Handelsdelegierten in Prag und in Bratislava sind in beiden Ländern jeweils rund ein Drittel der österreichischen Exporte betroffen. ****

Gemäß Hochrechnung der Wirtschaftskammer Österreich betrugen 1966 die Exporte in die Slowakei rund sieben Mrd. S, jene nach Tschechien rund 16 Mrd. S. Zusammengerechnet ergibt sich somit ein Volumen von rund sieben Mrd. S österreichischer Warenlieferungen, die von den importrestriktiven Maßnahmen Tschechiens und der Slowakei betroffen sein werden. Aufgrund der Struktur der österreichischen Lieferungen in diese beiden Ländern würden die Folgen insbesondere Klein- und Mittelbetriebe treffen, so die Wirtschaftskammer.

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Dr. Michael Reiterer

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