Maderthaner: trotz Sparkurs - Ja zur Wirtschaftsförderung

Neues WIFI-Netzwerk sichert durch Synergieeffekte Bildungs- und Serviceangebot für die Wirtschaft

Wien (PWK) - "Die WIFIs zählen zu den wichtigsten Abteilungen der Wirtschaftskammerorganisation, die mit ihrem Bildungs- und Serviceangebot von den Mitgliedsunternehmen sehr positiv beurteilt werden", erklärte Wirtschaftskammerpräsident Leo Maderthaner Mittwoch anläßlich der 150. WIFI-Kuratoriumssitzung in Wien. "Trotz notwendiger Strukturreformen und Einsparungen, die im Bereich der Wirtschaftskammerorganisation und der WIFIs angesagt sind, muß die Wirtschaftsförderung durch die WIFIs garantiert bleiben und ihren Stellenwert beibehalten, betonte der Wirtschaftskammerpräsident namens der anwesenden Präsidiumsmitglieder. ****

"Die WIFIs werden den Sparkurs der Kammerorganisation, wie bereits in den vergangenen Jahren gezeigt, weiter mittragen", so WIFI-Kurator Eduard Leischko, der in diesem Zusammenhang auf den Ende Jänner vereinbarten Kodex der Zusammenarbeit aller zehn WIFIs - neun Landesinstitute und ein Bundesinstitut - verweist. In diesem Kodex wurden die Aufgabengebiete des WIFI Österreich und die Aufgaben der Landes-WIFIs klar definiert.

Während das WIFI Österreich seine besonderen Aufgaben in der Entwicklung von Produkten, Angeboten und Marktanalysen, der Formulierung der Weiterbildungs- und Wirtschaftsförderungspolitik und in der Koordinationsfunktion bei der Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden und der EU wahrnimmt, setzen die Landes-WIFIs die entwickelten Produkte und Angebote um, pflegen den unmittelbaren Mitgliederkontakt und die Zusammenarbeit mit Landes- und Kommunalbehörden. So wird das neue WIFI-Netzwerk nach Ansicht des WIFI-Kuratoriums trotz Sparkurs durch gewonnene Synergieeffekte das Bildungs- und Serviceangebot für die österreichische Wirtschaft weiter gewährleisten.

"Sparen allein kann nicht das Ziel sein", erklärte Leischko, "sondern wesentlich erscheint, wie sich die Förderung der Mitglieder durch die Kammerorganisation gestaltet und wo die Schwerpunkte der Aufgaben und Maßnahmen liegen werden. Das Bekenntnis des WKÖ-Präsidiums zur Wirtschaftsförderung wird daher vom WIFI-Kuratorium sehr begrüßt", so Leischko weiter, da "ohne Wirtschaftsförderung die Qualität des Wirtschaftsstandortes Österreich und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Unternehmen, insbesondere der Klein- und Mittelbetriebe gefährdet wäre".

Rückfragen & Kontakt:

WIFI-Institutsleiter
50105/3574

Mag. Stefan Hlawacek

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK