Liberale fordern soziale Treffsicherheit im Gemeindebau

Gemeindewohnungen sollen in- u n d ausländischen einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten offen stehen

Wien (OTS) "Die heutige Gemeinderatssitzung wäre für
die SPÖ eine einzigartige Chance gewesen,
Integrationspolitik auch zu leben, und von Ihrer ausländerfeindlichen Haltung, ausländischen
MitbürgerInnen den Zugang zu Gemeindewohnungen zu
verbieten, Abstand zu nehmen", meinte heute die liberale Wohnbausprecherin Mag. Michaela Hack.

"Die nicht immer begründbaren Ängste mancher Wienerinnen
und Wiener werden durch diese ausländerfeindliche Haltung
der SPÖ verstärkt. Interkulturelles Wohnen ist möglich.
Einzelne Projekte im Genossenschaftsbereich haben dies
gezeigt. Wir haben daher im Gemeinderat einen Antrag für
ein Pilotprojekt im kommunalen Wohnbau gestellt, bei dem
bewußt inländische und ausländische
Gemeindewohnungsmieter zusammenleben sollen", so Hack.

Es sei doch ureigenste Aufgabe des kommunalen Wohnbaus
den sozial Schwächeren erschwinglichen Wohnraum zur
Verfügung zu stellen, meinte Hack. Da gerade in Wien der
Anteil der ausländischen MitbürgerInnen mit geringem
Einkommen derzeit unter unwürdigen Wohnverhältnissen im
privaten Altbau leben müsse, sollten diese entsprechend
ihrem Anteil an der Wiener Bevölkerung bei der Vermietung
von Gemeindewohnungen berücksichtigt werden. Weiters
sollen veränderte Einkommensverhältnisse der Gemeindewohnungsmieter bei der Berechnung des Mietzinses berücksichtigt werden, fordern die Liberalen.

"Stadtrat Faymann, als Vertreter des größten
Hauseigentümers in Europa, sollte eine Vorreiterrolle in
Fragen der Integration einnehmen und die SPÖ von ihrem ausländerfeindlichen FPÖ-Kurs abbringen", schloß Hack.

(Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 4000 81582

Liberales Forum - Landtagsklub Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LIW/LIW