Wirtschaftsbeziehungen zu Ägypten sind ausbaufähig

Ägyptische Wirtschaftsdelegation zu Firmengesprächen in der Wirtschaftskammer Österreich

Wien (PWK) - Ägypten ist einer der wichtigsten Märkte für österreichische Produkte sowohl in Afrika als auch im Nahen Osten. Die Exporte Österreichs nach Ägypten betrugen 1995 1,1 Mrd. Schilling, für 1996 ist ein leichter Rückgang zu erwarten. Bei Importen in der Höhe von 215 Mio. Schilling (1995) bleibt die österreichische Handelsbilanz aber weiterhin stark positiv. "Da sich die ägyptische Wirtschaft in einer Aufschwungphase befindet, die vor allem durch stark gestiegene Investitionen, Betriebsgründungen und Zuwachs bei den Ausfuhren gekennzeichnet ist, sollten auch die österreichischen Exporte in diese Region wieder ausgebaut werden können", meint Fritz Langer, Leiter des Nahost-Referats in der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Heute, Donnerstag, ist eine Delegation der Alexandria Business Association (ABA) unter Führung ihres Präsidenten Mohamed Abd El Fattah Ragab aus Ägypten in Wien angekommen. Nach einem Zusammentreffen mit Ingrid Tichy-Schreder, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, im Palais Pallavicini, wird die Delegation im Haus der Wirtschaft von Egon Winkler, dem Direktor für Außenwirtschaft, empfangen und mit österreichischen Unternehmen Kooperationsgespräche führen. Die ABA ist eine Interessensvertretung der Privatwirtschaft und zählt zu den wichtigsten Nicht-Regierungsorganisationen Ägyptens auf dem Wirtschaftssektor.

Im Zuge des Reform- und Umstrukturierungsprogrammes der ägyptischen Regierung, das auch eine weitgehende Privatisierung der mächtigen Staatsunternehmen vorsieht, kommt dem Privatsektor zunehmend eine führende Rolle zu. Vor allem als Investor wird er zum Motor der Konjunktur.

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Dr. Fritz Langer

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