FCG: SPÖ soll von Road-Pricing Abstand nehmen!

ÖGB-Vizepräsident Neugebauer kritisiert arbeitnehmerfeindliche Haltung der SPÖ! Wien (OTS) - ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer begrüßte heute die Haltung des ÖAAB und der ÖVP, die Road-Pricing Pläne vorerst begraben zu wollen und verwies auch auf einen einstimmigen Beschluß des FCG-Bundesvorstandes gegen die Einführung eines elektronischen Mautsystems.

"Für uns würde ein Aufschub des Road-Pricings aber nur einen ersten Schritt bedeuten, denn wir verlangen, daß dieser geplante Raubzug in die Taschen der Arbeitnehmer in den Schubladen verschwindet!"

Neugebauer kritisierte in diesem Zusammenhang die SPÖ, die nach wie vor am Road-Pricing festhalten möchte.

"Auch wir sehen die Benachteiligung des Individual- zugunsten des Schwerverkehrs. Auch wir verlangen, daß die Schiene konkurrenzfähiger wird und fordern staatliche Lenkungsmaßnahmen, die den Transport mit dem LKW finanziell stärker belasten. Das Problem des Schwerverkehrs ist aber nicht über die nachgeordnete Einführung des PKW-Road-Pricings zu lösen, wenn man weiß, daß dann vor allem die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - besonders aber die Pendler -finanziell zur Ader gelassen werden. Die allgemeine Einführung der kilometerbezogenen Maut wäre daher arbeitnehmerfeindlich, unsozial und ein kontraproduktiver Beitrag zur bisherigen Verkehrssicherheitspolitik!"

Rückfragehinweis: FCG

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