Gesundheitversorgung: Dilemma zwischen "Können" und "Sollen

Wien (OTS) - Lange vor dem Sparkpaket haben die
Ordenskrankenhäuser auf Grund ihres Wertesystems zu einer Form der Gesundheitsversorgung gefunden, die eine Lösung für das Dilemma zwischen "Können" und "Sollen" anzubieten hat.

Medizin, Pflege und Spitalsführung sind heute vielen äußeren (politisch-wirtschaftlichen) Maßnahmen der Steuerung ausgesetzt; die "Maximal-Therapie" ist an die Grenzen der Finanzierbarkeit gestoßen. Die christliche Ehtik hilft, zwischen der Maximalforderung ("allen alles") und dem Minimalprinzip ("keinem etwas") zu einem optimalen Ansatz zu finden. Nicht die Finanzierbarkeit sollte der Steuerungsmechanismus sein, sondern allgemein anerkannte Werte und Demut vor den Grenzen der technischen Machbarkeit.

Die Wiener Ordenskrankenhäuser veranstalten ihr diesjähriges Symposium zu dieser Thematik am 22. April 1997 wieder im Schottenstift, Wien I. Hochkarätige Referenten beleuchten die Problematik aus verschiedenen Sichtweisen. Der Besuch der Veranstaltung (10.30 bis 20.00 Uhr) ist kostenlos - ab 18.00 Uhr findet eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt.

Es diskutieren: Mag. Alexandra Bolena (LIF), Dr. Johannes Hahn (ÖVP), Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Alessandra Kunz (Grüne), Karin Landauer (FPÖ), Pater Leonhard Gregotsch OSCam

Moderation: Kurier-Chefredakteur Peter Rabl

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