Euro: Stabile Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze

WK Kärnten für vorbehaltlose Information

Wien (PWK) - Bei aller Kritik an der bisherigen EURO-Informationspolitik sollte jetzt nicht auf das Wesentliche vergessen werden: Die gemeinsame europäische Währung ist Voraussetzung für eine stabile Wirtschaft und damit für sichere Arbeitsplätze, stellt heute Kammerpräsident Karl Koffler zur laufenden Debatte fest. Er tritt -ebenso wie Kammerdirektor Dr. Fritz Jausz - für eine vorbehaltlose Information ein und ist auch überzeugt, daß die österreichischen Arbeitnehmervertretungen über kurz oder lang ins "EURO-Boot" zurückkehren werden. ****

Gerade Kärnten als Exportland werde vom Euro wesentliche Vorteile haben. "Wir leben ganz entscheidend von den Ausfuhren", so Koffler, "die damit ein Grundpfeiler des Wohlstandes sind". Mit dem EURO werden Wechselkursrisiken und Wertverluste der Vergangenheit angehören, so Kammerdirektor Jausz. Finanzexperten schätzen die Kosten europäischer Unternehmen für den Devisenaustausch auf jährlich bis zu 280 Milliarden Schilling. Dieses Geld könnte besser in sichere Arbeitsplätze investiert werden.

Die gemeinsame europäische Währung verbessere jedenfalls die Voraussetzungen für mehr Wachstum und Beschäftigung. Sie schafft stabile Märkte in der Gemeinschaft und stärkt die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen am Weltmarkt. Koffler und Jausz: Österreich und Europa brauchen die gemeinsame Währung für eine sichere Zukunft. (Schluß) rh

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