KfV zur Unfallbilanz der Vorwoche:

17 neue Gründe für die Realisierung des Verkehrssicherheits-Pakets!

Wien (OTS) - 17 Verkehrstote auf Österreichs Straßen - so die Bilanz der Woche vom 14. bis 20. April 1997. 17 neue Gründe für das Kuratorium für Verkehrssicherheit, die dringende Umsetzung des Maßnahmepakets zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr zu fordern.

Die 0,5 Promille-Grenze und der Punkteführerschein sind - gemäß internationalen Erfahrungswerten - probate Mittel, um vor allem Unvernunft und Rowdytum Einhalt zu gebieten. Wie lange noch liegen diese "Gegenmittel" auf Eis? Wieder war letzte Woche Alkohol am Steuer bei 3 tödlichen Unfällen mit im Spiel, nichtangepaßte Geschwindigkeit war bei 8 der insgesamt 16 tödlichen Unfällen der entscheidende Faktor, 4 Personen hatten auf den Gurt verzichtet.

Wirksame Maßnahmen gegen den Tod auf der Straße sind gefragt - wer ihre Umsetzung verzögert, ist mitverantwortlich für Verkehrstote, die mit Hilfe dieser Sicherheitsreserven hätten vermieden werden können. Ohne zusätzliche Bewußtseinsbildung - wie etwa die aktuelle Kindersitz-Aktion "Känguruh" des KfV und der AUVA - und gesetzliche Regelungen droht eine Trendwende in der positiven Entwicklung der Unfallstatistik. In diesem Sinne fordern heute, Montag, drei neue Mitglieder der "Plattform für 0,5 Promille" die Wiener Universitätsprofessoren und Verkehrsexperten Hermann Knoflacher, Hans Peter Lenz und Gerd Sammer - im Rahmen einer Pressekonfernez die rasche Einführung der 0,5 Promille-Grenze in Österreich.

Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM f. Inneres (OTS0078).

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