Weitgehend ungenütztes Marktpotential in Griechenland

EU-geförderte Großprojekte bieten Chancen für österreichische Firmen - WKÖ-Mission im Herbst nach Athen und Thessaloniki

Wien (PWK) - Griechenland ist für Österreich ein traditioneller Markt für Großprojekte, teilt die Wirtschaftskammer Österreich mit. Das österreichische Liefervolumen, das 1996 rund drei Mrd. S betrug, unterliegt daher großen Schwankungen. Wichtige Ausfuhrwaren sind Papier und Pappe, Straßenfahrzeuge, Dampfkessel, Textilien und Nachrichtengeräte. Die Einfuhren aus Griechenland (1996: rund zwei Mrd. S) bestehen in erster Linie aus Bekleidung und Zubehör, Gemüse, Früchten, Textilien und Baumwolle. ****

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Griechenland sind im Vergleich zu anderen EU-Ländern schwächer entwickelt. Derzeit gibt es zehn österreichische Firmenniederlassungen in Griechenland, rund 400 heimische Unternehmen haben einen ständigen Vertreter.

Handelsdelegierter Bruno Freytag hält eine Ausweitung des Griechenlandgeschäftes für sehr realistisch: "Die gemeinsame Teilnahme am europäischen Binnenmarkt gibt der Zusammenarbeit einen neuen Stellenwert".

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Dr. Leopold Birstinger

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