Amon: Beitritt zur NATO und Neustrukturierung des Heerestruktur

Zuwarten ist Entscheidungsschwäche

Wien (OTS) - Abg.z.NR Werner Amon spricht sich für einen raschen Beitritt Österreichs zur NATO aus: "Da man ab Juli weiß, wie die NATO in Zukunft aussieht, kann Österreich bereits Ende des Jahres über die Zukunft seiner Sicherheitspolitik entscheiden. Nach dem Madrider-Gipfel ist weiteres Zuwarten bloße Entscheidungsschwäche und bringt in der Substanz nichts Neues." Das sagte heute, Freitag, der Bundesobmann der Jungen ÖVP.

"Nach der Entscheidung für den NATO-Beitritt muß Österreich sein Bundesheer neu strukturieren", forderte Amon. Zukünftige friedenssichernde und -bildende Einsätze seitens der NATO verlangen ein moderneres und professionelleres Bundesheer. Amon plädiert für die Einführung des JVP-Hattrick-Modells:

In der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und gleichzeitig Einführung der allgemeinen Dienstpflicht sieht Amon die Möglichkeit, die Motivation der Präsenzdiener durch eine größere Freiwilligkeit zu heben. Durch Verbesserungen beim Bundesheer soll sichergestellt werden, daß die Zahl der jährlichen Präsenzdiener bei 25.000 liegen wird.

Die zweite Säule stellt die "Berufskomponente" des Bundesheeres dar. Dadurch würde die Professionalität des Bundesheeres erhöht werden.

Als dritte Säule soll eine professionelle Miliz geschaffen werden. Derzeit übt ein großer Teil der Milizionäre durchschnittlich drei Tage pro Jahr - zu wenig für einen Einsatz. Mit einer Profi-Miliz würden Österreichs Milizsoldaten für ihre Aufgaben besser trainiert werden.

"In diesem Modell sehe ich die Möglichkeit, daß Österreich im Rahmen der NATO seinen Beitrat zur internationalen Solidarität leisten kann", schloß Amon.

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