Deutscher "PR-Manager des Jahres 1997" Dr. Klaus Kocks mit provokanten Thesen an der Europäischen Journalismus Akademie / Donau Universität Krems

Krems (OTS) - "Journalisten und PR-Manager sind Partner, aber ich bin nicht der gute Onkel, manchmal bin ich dazu da, Ihnen den Job als Journalist zur Hölle zu machen!" Mit diesen Worten eröffnete Klaus Kocks, Vorstandsmitglied und Konzernsprecher der Volkswagen AG, sein Seminar über strategisches Kommunikationsmanagement an der Europäischen Journalismus Adademie / Donau-Universität Krems. Mit für Topmanager ungewohnter Offenheit stellte Kocks in dem zweitägigen Seminar vor Studenten aus Österreich, Deutschland, der Slowakei, Bosnien und der Ukraine dar, wie er das Verhältnis von Public Relations und Journalismus sieht: "Die PR gibt es nicht mehr, ebensowenig wie den naiven Journalismus des 19. Jahrhunderts. Ich spreche lieber von Kommunikationsmanagement als gemeinsames Interesse beider Partner, wenngleich mit verschiedenen Zielen."

Kocks ist in der internationalen PR-Szene als origineller Querdenker bekannt. Sein Abgesang auf die klassischen Formen der PR findet in der Branche nicht nur Zustimmung. Für Journalisten müsse die Professionalisierung der PR bedeuten, sich mit den Versuchen der Instrumentalisierung kritisch auseinanderzusetzen. Das Seminar für angehende Journalisten aus ganz Europa wird im kommenden Juni mit zwei weiteren Terminen fortgesetzt.

Kocks erhält den Titel "PR-Manager des Jahres" am 21. April für sein Krisenmanagement in der VW-Opel-Affäre. Die Lautdatio hält der Vorstandsvorsitzende von VW, Ferdinand Piech. Vergeben wird der Titel vom deutschen, auf PR spezialisierten Verlag Rommerskirchen.

Im Oktober 1997 startet der neue Lehrgang der Europäischen Journalismus Akademie. Informationen erhalten Sie unter: Tel. 02732 / 74517-143, Fax 02732 / 74517-142, e-mail:
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