WdF kritisiert bei Euro Schulterschluß der Bremser

Wien (OTS) - Als Schulterschluß der Bremser kritisierte das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) den Rückzug des Österreichischen Gewerkschaftsbundes und der Arbeiterkammer aus der Euro-Informationskampagne. Europa werde sich ohne Einfühung einer gemeinsamen Währung im globalen Wettbewerb um vieles schlechter behaupten können und damit auch verstärkt von Arbeitslosigkeit bedroht sein, sodaß der Schritt der großen Arbeitnehmerorganisationen, sich nicht an Informationsbemühungen zu beteiligen, als kurzsichtig und unverständlich bewertet werden muß, meint das WdF.

Die Entscheidung des ÖGB und der AK müsse somit - betrachtet man das aktuelle Stimmungsbild in Östereich - bestenfalls als populistisch bewertet werden. Es sei aus Sicht des WdF unverantwortlich, durch das Schlagen von politischem Kleingeld ein Jahrhundertprojekt wie die gemeinsame Währungsunion nicht zu unterstützen. Man sei schon neugierig, wie den Betriebsräten in den mit internationaler Konkurrenz kämpfenden und von Arbeitnehmerabbau bedrohten Betrieben in Zukunft erklärt werde, warum sich die Arbeitnehmerorganisationen aus diesem Projekt zurückgezogen hätten. Gerade die Sicherung der Arbeitsplätze mache es notwendig, die Währungsunion zeitgerecht und mit einem möglichst großen Staatenkreis mit 1.1.1999 beginnen zu lassen, betont das WdF. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

WdF
Mag. Walter Sattlberger, WdF-Geschäftsführer
Tel.: 712 65 10

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WDF/OTS