Baumsterben an Traisen-Promenade: NÖPLAN spendet neue Kastanien

Hauptstadtplaner: "Auch Umfeld des Landhauses liegt uns am Herzen"

Wien (OTS) - Im Zuge der Fertigstellung des
"Landhaus-Wasserbeckens" in St. Pölten entdeckten Techniker der NÖ Landeshauptstadt Planungsgesellschaft (NÖPLAN) den Vorfall:
Kastanienbäume entlang des Radweges an der Traisen weisen schweren Schädlingsbefall auf. Die Hauptstadtplaner schlugen Alarm und zogen Experten bei.

Ing. Pelzer, Leiter der Stadtgärtnerei, bestätigte den Verdacht:
Acht Bäume weisen starke Schäden im Wurzel- und Kronenbereich auf. Schuld daran ist eine Infektion durch den Braunkrustenpilz, der zu Morschungen und Verringerung der Standfestigkeit führt.

Durch einen sogenannten Stummelschnitt vor einigen Jahren - noch vor Baubeginn des Landhausviertels - sind zusätzlich Fäulnisbakterien eingedrungen. Auch die Minier-Motte, die in St. Pölten seit einigen Jahren regelmäßig Kastanienbäume befällt, trug einiges bei, attestierte Ing. Pelzer.

Die Hauptstadtplaner reagierten rasch und boten Hilfe an. "Uns liegt das Umfeld des Landhausviertels ebenfalls am Herzen. Deshalb spenden wir der Stadt acht neue gesunde Kastanienbäume."

Wenn demnächst die Franz Josef-Promenade und der Radweg wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden, soll auch hier die Umwelt intakt sien. Daher will man die kranken Bäume bereits kommenden Montag schneiden, um die Neupflanzungen rasch in Angriff nehmen zu können. Für Pflanzungen im Landhausviertel St. Pölten hat die NÖPLAN insgesamt 80 Bäume angekauft. Mit dem sogenannten "Duft- und Steineweg" vom FestSpielHaus zur Traisenbrücke entsteht eine weitere Grünzone.

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