- 16.04.1997, 11:59:46
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- OTS0123
Qualität, die auf der Straße liegt
Bitumenemulsions-Erzeuger garantieren wirtschaftlichen und ökologischen Straßenbau
Wien (PWK) - Kleine Ursache - große Wirkung; dieser Satz gilt im
modernen Straßenbau für die Verwendung von hochwertigen
Bitumenemulsionen, welche die Lebensdauer von Asphaltstraßen
entscheidend verlängern. Das unter strengsten Qualitätsnormen
gefertigte Produkt sorgt für den Zusammenhalt der einzelnen
Asphaltschichten im Straßenbau und garantiert haltbare, wartungsarme
Fahrbahnen. Die Bitumenemulsion wird so zum entscheidenden Faktor für
Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz im Straßenbau, was in Zeiten des
Sparbudgets besonders für die Verwendung dieses Werkstoffes spricht.
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Bereits vor zehn Jahren, im Frühjahr 1987 hat sich deshalb im
Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs ein eigenes Forum
für Qualitätssicherung gebildet, der Güteausschuß Österreichischer
Bitumenemulsionserzeuger, kurz GÖBE genannt. "GÖBE ist in seiner
zehnjährigen Tätigkeit zu einem fixen Bestandteil der
österreichischen Straßenbauszene geworden und hat mit seiner Arbeit
wertvolle Beiträge zum wirtschaftlichen Einsatz unserer Budgetmittel
geleistet", betonte Hans Müller, Leiter der Sektion
Bundesstraßenverwaltung im Bundesministerium für wirtschaftliche
Angelegenheiten heute bei einer Pressekonferenz. Im GÖBE sind nicht
nur die wichtigsten Herstellerfirmen vertreten, sondern auch
Fachleute der zuständigen Ministerien und Prüfanstalten, die sich
ständig um höchste Standards bei diesen Produkten bemühen.
Besonderer Wert wird auf Umweltverträglichkeit gelegt. "Bereits in
den frühen achtziger Jahren waren österreichische Bitumenemulsionen
frei von teerstämmigen Substanzen jeder Art", berichtete der
Geschäftsführer des Fachverbandes der Chemischen Industrie in der
Wirtschaftskammer Österreich, Harald Strassnitzky. "Diese
umweltfreundlichen Produkteigenschaften wurden sofort in die
Zielsetzung des GÖBE integriert, und in Folge auch ein Nachweis über
Freisein von Teerölen bzw. Halogenkohlenwasserstoffen für die
Produkte eingeführt". Derzeit laufen aktuelle Forschungen, um alle
verwendeten Lösemittel durch alternative Naturprodukte zu ersetzen,
was ebenfalls "ganz auf der Linie der österreichischen
Chemieinteressen liegt", so Strassnitzky.
Neueste Trends im zeitgemäßen Straßenbau standen auch im
Mittelpunkt einer GÖBE-Enquete, die aus Anlaß des zehnjährigen
Bestehens am 16. April 1997 im Rudolf-Sallinger-Saal der
Wirtschaftskammer Österreich stattfand. Dabei wurde über die
Bedeutung des Güteschutzes in Österreich und die Entwicklung und
Ziele des GÖBE referiert. Der Straßenbaudirektor des Straßendienstes
in Niederösterreich, Meinrad Stipek, berichtete über die Erfahrungen
mit der praktischen Anwendung gütegeschützter Bitumenemulsionen.
Ebenso wurden die Auswirkungen des EU-Beitritts Österreichs
diskutiert und von Harald Augustin vom Bundesforschungs- und
Prüfzentrum Arsenal auf die Qualitätssicherung von Baustoffen in der
Europäischen Gemeinschaft eingegangen. Das gemeinsame Ziel:
Österreich soll auch in Zukunft Vorreiter im wirtschaftlichen und
ökologisch hochwertigen Straßenbau bleiben.
(Schluß) Ne
Rückfragehinweis: Dkfm. Eckhardt Jäger
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Chemischen Industrie
Tel. 50105 DW 3373
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