ÖAR FORDERT LOTTOGELDER FÜR BEHINDERTE MENSCHEN

Ist alles möglich?

Wien (OTS) - Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, Dachorganisation der öst. Behindertenverbände, fordert anläßlich der Einführung einer zweiten Lottorunde pro Woche, einen Teil der Einnahmen sozial-caritativen Zwecken zu widmen. ÖAR-Präsident Dr. Klaus Voget: "Der Gewinn für die Lotto-Gesellschaft ist gewaltig, warum nicht einen Teil davon für soziale Zwecke nutzen?"

Bereits im November des Jahres 1989 wandte sich die ÖAR mit der Idee einer zweiten wöchentlichen Lotto-Runde zugunsten sozial-caritativer Anliegen an das Finanzministerium. Die Antwort damals:
"Das würde zu einer deutlichen Verlagerung der bisherigen Wetteinsätze und daher zu einer Schmälerung der Bundeseinnahmen daraus führen."

Entweder, so Voget, habe sich das Spielverhalten grundlegend verändert, oder es werden plötzlich doch höhere Einnahmen durch eine zweite wöchentliche Lotto-Runde erwartet. "Ich nehme nicht an, daß die Herrschaften selbst niedrigere Einnahmen verursachen wollen."

Es spricht daher nach Meinung der ÖAR nichts mehr dagegen, endlich die Zweckwidmung eines prozentuellen Anteiles einzuführen. "Angeblich ist ja alles möglich. Wir nehmen die Lotto-Gesellschaft gerne beim Wort", meinte Voget abschließend.

Rückfragen: ÖAR
Birgit Primig-Eisner
Tel: 513 15 33-116

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