VA Technologie AG: Erfolgreiches Jahr 1996

EGT um 32 % gesteigert - Betriebsleistung um 23 % höher als 1995 - Auftragseingang: plus 26 % - Dividendenvorschlag: Erhöhung um 7 % auf ATS 30 - 1

Wien (OTS) - Die börsenotierte VA Technologie AG (VA TECH) setzte 1996 ihren Wachstumskurs erfolgreich fort. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von ATS 1.270 Mio (1995) auf ATS 1.672 Mio gesteigert werden. Dies entspricht einer Erhöhung um 32 %. Die Betriebsleistung (Umsatz plus Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 23 % auf ATS 37,9 Mrd (1995: ATS 30,9 Mrd).

Der Jahresüberschuß ist durch die temporär höhere Steuerquote (Aussetzen der Nutzungsmöglichkeiten von Verlustvorträgen für 1996 und 1997) sowie keine außerordentlichen Erträge in 1996 beeinflußt und um 5 % höher als 1995.

Die konsolidierten Umsatzerlöse erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 29 % von ATS 26,1 Mrd in 1995 auf ATS 33,5 Mrd. Der Umsatz der VA TECH ist auf Grund der in der österreichischen Rechnungslegung vorgeschriebenen "Completed Contract"-Methode im Vergleich zur Betriebsleistung stärkeren Schwankungen unterworfen.

Der Cash Flow aus dem Ergebnis stieg um 21 % auf ATS 2.086 Mio (1995: ATS 1.719). Die Gesamtinvestitionen beliefen sich 1996 auf ATS 1,4 Mrd. Davon wurden ATS 405 Mio in Firmenakquisitionen investiert. Die größten Akquisitionen waren der Erwerb der Umwelttechnik-Sparte der Schweizer Sulzer Chemtech und der Erwerb einer 44 %-Beteiligung sowie der industriellen Führung der deutschen Fuchs Systemtechnik.

Im Jahresdurchschnitt 1996 waren 16.665 Mitarbeiter in den konsolidierten Unternehmen der VA TECH beschäftigt (1995: 15.683).

Der ÖVFA-Gewinn stieg von ATS 1.182 Mio (1995) auf ATS 1.260 Mio. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von ATS 84 (1995: ATS 79). Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung in Höhe von ATS 450 Mio vorschlagen, das sind ATS 30 pro Aktie (nach ATS 28 im Jahr 1995). Dies erklärte heute der Vorstand der VA Technologie AG in einer Pressekonferenz anläßlich der Präsentation des Jahresabschlusses 1996.

Der konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich 1996 um 26 % von ATS 35,3 Mrd (1995) auf ATS 44,6 Mrd. Von diesen 26 % stammen 19 % aus organischem Wachstum, 7 % resultieren aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises, vor allem um Fuchs Systemtechnik (Konzernbereich Metallurgietechnik) und um den Umwelttechnikbereich der Sulzer Chemtech (Konzernbereich Energie- und Umwelttechnik).

Auch 1996 hat das Arbeiten in Neztwerken zum Geschäftswachstum beigetragen. Beispiele dafür sind Auftragseingänge für ein Sekundärmetallurgisches Zentrum bei Preussag Stahl AG sowie das Wasserkraftwerk Da Yuan Du, China.

Auftragsstand neuerlich auf Höchstwert

Mit einem um 21 % (gegenüber 1995) höheren konsolidierten Auftragsstand von ATS 80,4 Mrd konnte neuerlich ein Höchstwert erzeilt werden. Die Streuung der Projektgrößen - ein wichtiges Element des Risikomangements der VA TECH - zeigt auch 1996 eine geringe Abhängigkeit von einzelnen Großprojekten. Rund die Hälfte des Wertes des Auftragsstandes entfallen auf Projekte mittlerer Größenordnung (von ATS 100 Mio bis zu ATS 1 Mrd), 26 % bilden Projekte in einer Größenordnung von über einer Milliarde Schilling.

Konzernbereich Metallurgietechnik: Weltweite Spitzenposition weiter ausgebaut - Aufragseingang um 60 % gesteigert

Der Konzernbereich Metallurgietechnik konnte 1996 seine weltweite Spitzenposition als Metallurgieanlagenbauer und Systemanbieter für Einzelanlagen und Anlagenverbund weiter ausbauen. Alle wichtigen Kennzahlen weisen gegenüber dem Vergleichsjahr 1995 deutliche zweistellige Zuwachsraten auf. Die Betriebsleistung stieg um 45 % auf ATS 9,8 Mrd. Der konsolidierte Auftragsstand erhöhte sich um 30 % auf den neuen Rekordwert von ATS 29,5 Mrd. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte um 20 % auf ATS 639 Mio (1995: ATS 534 Mio) gesteigert werden. Der konsolidierte Auftragseingang stieg um 60 % auf ATS 15, 2 Mrd. Neben einem Großauftrag von Saudi Iron&Steel (HADEED) zur Errichtung eines Flachstahlwerkes in Saudi Arabien waren vor allem Aufträge aus Europa maßgebend für das Wachstum.

Konzernbereich Energie- und Umwelttechnik: Wachstum nach Konsolidierungsphase

Nach einer Konsolidierungsphase im Jahr 1995 verzeichnete der Konzernbereich Energie-und Umwelttechnik in einem von anhaltendem Preisdruck gekennzeichneten Markt wiederum Wachstum. Die Betriebsleistung konnte um 16 % auf ATS 14,7 Mrd erhöht werden. Der konsolidierte Auftragsstand wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf ATS 39,8 Mrd. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber 1995 um 15 % auf ATS 520 Mio. Der konsolidierte Auftragseingang im Geschäftsjahr 1996 stieg um 9 % auf ATS 15,6 Mrd.

Wichtigste Märkte in diesem Geschäftsbereich waren Westeuropa (33 %) und Fernost (26 %) des Auftragseinganges.

Aufgrund der 1996 erfolgten Akquisition des Umwelttechnik-Bereiches der Sulzer Chemtech zählt der Konzernbereich zu den führenden Anbietern von Umwelttechnik in Europa und verfügt über eine auch im globalen Wettbewerb bedeutende Position. Die Übernahme der Mitteldeutschen Feuerungs- und Umwelttechnik GmbH bedeutet eine wesentliche Stärkung der Kompetenz im Bereich Feuerungstechnologie. Durch die Anfang 1997 erfolgte Übernahme von 51 % des größten kroatischen Kesselbauers, Duro Dakovic TEP, wird die internationale Wettbewerbsposition weiter verbessert werden.

(Forts.)

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS