"Unabhängiger Immobilienberater" geht an Marktbedürfnissen vorbei

Steller: "Nur Immobilientreuhänder hat praktische und theoretische Kenntnisse des Marktes"

Wien (PWK) - Für eine seriöse Immobilienberatung ist praktisches und theoretisches Wissen erforderlich. Diese Anforderung wird am besten von den Immobilientreuhändern abgedeckt. Für eine rein theoretische oder abstrakte Beratung, wie sie von "unabhängigen Immobilienberatern" geboten wird, bestehe am Markt hingegen kein Bedarf, erklärte Bundesinnungsmeister Komm.Rat Gerhard Steller am Dienstag in einem Podiumsgespräch der Akademischen Studiengesellschaft für Immobilien- und Wohnungswesen zum Thema "Brauchen wir unabhängige Immobilienberater?". ****

Aufgrund des technischen Fortschritts, insbesondere im EDV-Bereich (Internet, Immobilienbörsen), ist eine Verlagerung von der reinen Maklertätigkeit zu einer umfassenden Beratung zu erwarten. Dieser Entwicklung wird bei den Immobilienmaklern durch ein österreichweit im Aufbau befindliches Ausbildungssystem (Stichwort Immobilientreuhänderakademie!), das auch die laufende Weiterbildung zum Ziel hat, Rechnung getragen.

Wie Steller weiters betonte, verknüpft der Immobilientreuhänder technisches, rechtliches, wirtschaftliches und praktisches Fachwissen. Dem "unabhängige Immobilienberater" fehlten hingegen Marktübersicht und praktische Erfahrung, die anfallenden Kosten sind nicht limitiert. "Die Kosten sind jedenfalls zu bezahlen, nicht nur im Erfolgsfall wie beim Makler", erklärte Steller. "Er kann den Kunden nur theoretisch beraten, aber dessen Wünsche nicht umsetzen". Der "unabhängige" Immobilienberater gehe daher an den Bedürfnissen des Marktes vorbei.

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