Multimedia im Unterricht 1 Schüler vergleichen ihre Städte multimedial Brüssel - Bratislava - Wien- Neustadt/Hannover

Wien (OTS) - Am 16. April 1997 um 12.00 Uhr präsentieren 20 Schüler des BRG 21 - OdenburgerstraBe 74 im Siemens Forum Wien -Dietrichgasse 25, 1030 Wien - ihre Arbeiten zum Thema Multimedia und Unterricht - Stadtevergleich von Brüssel - Bratislava- Wien und Neustadt/Hannover.

Die Schüler des BRG 21 - OdenburgerstraBe, des Athenee Royal Jean Absil, des Jura Hronca Gymnaziums, sowie Schüler des Gymnasiums Neustadt haben ihre Schule und ihre Heimatstadte unter die Lupe genommen und die Unterlagen wurden via Fax, Internet und Video ausgetauscht. Die Arbeiten wurden dann in einer gemeinsamen mehrsprachigen Schülerzeitung zusammengefaBt, die von einem 10-minutigen gemeinsamen Videofilm ergänzt wird.

Diese Arbeit ist ein bespielhaftes Ergebnis, länderübergreifender Aktivitäten mit modernster Technik.

Frau Bundesminister Gehrer halt ein Statement zu

Die Schule auf dem Weg zum Informations-Highway und prämiiert die Leistungen der Schüler.

JUGEND UND INDUSTRIE - SIEMENS

PARTNER MIT GEGENSEITIGEM VERSTÄNDNIS

Verunsicherung der Jugendlichen

Als gesellschaftliches Phänomen läBt sich eine gewisse Verunsicherung von Jugendlichen uber Wirtschaft, Politik und Industrie feststellen. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklungen, wirtschaftlicher Verflechtungen und gesell-schaftlichen Veränderungen sowie des daraus resultierenden Informationsüberschüsses sind die entstehenden Barrieren durchaus verständlich.

Die Siemens AG Österreich gibt den Jugendlichen durch ihr Konzept Jugend und Industrie - Partner mit gegenseitigem Verständnis die Möglichkeit, sich intensiv und detailliert mit technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Durch eine andauernde Zusammenarbeit sollen Vorurteile, Barrieren und Informationsdefizite abgebaut werden.

Schulpartnerschaften

Die Siemens AG Österreich unterhalt derzeit zwei Schulpartnerschaften und zwar in Wien mit der AHS 21 -OdenburgerstraBe und mit der AHS - 22 PolgarstraBe. Die Schulpartnerschaft mit dem AHS 21 - OdenburgerstraBe besteht bereits seit dem 2.5.1991, die Partnerschaft mit der AHS-PolgarstraBe seit 1996.

Schulpartnerschaft/Industrie: Denken in verschiedenen Kategorien

Bis in die Gegenwart stehen AHS und die Industrie als wichtige Bereiche des gesellschaftlichen Lebens weitgehend beziehungslos nebeneinander. Die Industrie denkt in den ihr eigenen Kategorien wie Marketing, Produktion, Wettbewerb,

Rentabilität und Ertrag, die AHS - dem klassischen Bildungsideal verpflichtet - trennt Bildung und Arbeit voneinander. Es entsteht somit eine scharfe Trennung zwischen Allgemeinbildung und wirtschaftlich betriebsbezogenem Denken. Um diese Trennung zu überwinden, wurden nachfolgende Grundprinzipien und Ziele der Partnerschaften entwickelt.

Grundprinzipien der Partnerschaften

Die Schulpartnerschaft versteht sich als Dialog des gegenseitigen Gebens und Nehmens.

Arbeitskreise vertiefen die Kontakte.
Die Partnerschaft ist lehrplanorientiert und eingebettet in die Unterrichtsfächer, z.B. in den Lehrplan von Geographie und Wirtschaftskunde - der Kontakt ist auf Dauer angelegt.

Verbindung von Theorie und Praxis. Komplexe technische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhange sollen durch konkrete Aktionen (z.B. Gespräche mit Führungskräften, Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Lösung von Fallbeispielen, Gespräche mit Betriebsräten) begreifbar und damit erfahrbar werden.
(Forts)

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