Handelsvolumen mit Italien auf Rekordhöhe

Handelsdelegierter in Rom rechnet mit weiterer Expansion - Trend zu höherwertigen Produkten bei Österreichs Lieferungen

Wien (PWK) - Die österreichisch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen haben von den Vorteilen des Binnenmarktes stark profitiert, stellt Handelsdelegierter Herbert Geissler (Rom) fest. Laut soeben veröffentlichter italienischer Außenhandelsstatistik hat der Warenaustausch zwischen beiden Ländern 1996 den Rekordwert von 113 Mrd. S erreicht. Die Italiener haben aus Österreich Waren im Wert von 50,5 Mrd. S gekauft ( das sind um 2,3 Prozent mehr als im Jahr davor) und um 62,5 Mrd. S nach Österreich geliefert (+ 10,6 Prozent). ****

Bei den österreichischen Lieferungen nach Italien haben sich vor allem höherwertige Produkte (Maschinen, Verkehrsmittel, KFZ-Zulieferungen) gut entwickelt, was angesichts der 1996 noch vorherrschenden Liraschwäche bemerkenswert ist, betont Geissler.

Bei der traditionell wichtigen Lieferposition Holz ist hingegen ein leichter Rückgang zu verzeichnen, der mit der matten italienischen Baukonjunktur im Zusammenhang steht.

Die Lieferungen von Agrarprodukten und Lebensmitteln sind seit Österreichs EU-Beitritt rasch gestiegen (um 80-90 Prozent) und stellen bereits rund 10 Prozent der gesamten Italienausfuhren dar. Die verlangsamte Zunahme im Jahr 1996 beruht, so Geissler, vorwiegend auf Kapazitätsgründen der österreichischen Lieferanten.

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