Verstärkte Wirtschaftskontakte mit Mazedonien

Präsident der Wirtschaftskammer Mazedonien besucht WKÖ-Präsident Maderthaner

Wien (PWK) - Heute, Donnerstag, trafen der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthaner, und der Präsident der Wirtschaftskammer Mazedonien, Dusan Petreski, in Wien zusammen. Petreski kam mit einer ausgewählten Wirtschaftsdelegation ins Haus der Wirtschaft, um mit dem WKÖ-Präsidenten über den gezielten Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu sprechen. Mazedonien ist die einzige jugoslawische Teilrepublik, die ohne kriegerische Auseinandersetzungen ihre Unabhängigkeit erlangt hat. Zwei Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung wurde der zwei Millionen Einwohner-Staat im April 1993 unter der Bezeichnung 'Former Yugoslav Republic of Macedonia' (FYROM) auch als Mitglied in die UNO aufgenommen. ****

Der Außenhandel zwischen Österreich und Mazedonien entwickelte sich vergangenes Jahr gemäß der gedämpften Wirtschaftslage in Mazedonien und dem Wegfall der Sanktionen gegenüber der Bundesrepublik Jugoslawien stark rückläufig. Während die österreichischen Exporte 1995 874 Millionen Schilling betrugen, lagen sie im Zeitraum 1-11/96 nur bei 366 Millionen. Wichtigste Ausfuhrgüter Österreichs nach Mazedonien waren Büro- und EDV-Maschinen, Fahrzeuge, verschiedene chemische Erzeugnisse sowie Fleisch- und Fleischwaren. Die Importe aus Mazedonien, vor allem zubereitete Früchte, Fruchtsäfte, Bekleidung, Roheisen und Ferrolegierungen, erlitten 1996 kaum Einbußen. 1995 betrugen diese 214 Millionen, von Jänner bis November 1996 202 Millionen Schilling.

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Dr. Bruno Breinschmid

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